• Login |
  • Registrieren |
  • Hilfe |
Tellafriend
10 JAN

Treffen: Erotische Kunst aus Japan

Geschrieben von User15 Viennale 04.10.2016 13:12h (geändert: 04.10.2016 13:15h) | 271 x gelesen

Datum: Dienstag 10.01.2017 um 17:45h
Ort: MAK, 5 Stubenring , 1010 Wien, Innere Stadt, Wien, Österreich » Stadtplan

SHUNGA Erotische Kunst aus Japan

„Shun-ga“, Frühlingsbilder, sind in Ostasien seit Langem verbreitet. Sie zeugen von einer anderen Einstellung zu Sexualität und Erotik, als sie uns in Europa anerzogen wurde und sind den „ukiyo-e“, Bildern der fließenden Welt, zugeordnet. Fast alle großen Ukiyo-e-Künstler haben erotische Bilder geschaffen. Diese waren zwar von der Regierung verboten, wurden jedoch unter der Hand unsigniert verkauft und machten Schätzungen zufolge bis zu 50 Prozent der Ukiyo-e-Produktion aus.

Erst seit kurzer Zeit beschäftigen sich Kunst- und Sozialgeschichte mit einem gesamtheitlichen Bild der Themen des japanischen Massenmediums Ukiyo-e. Westliche BesucherInnen im Japan des späten 19. Jahrhunderts waren über den scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität überrascht. Tatsächlich vermitteln auch die Farbholzschnitte immer noch diesen Eindruck.

In Europa ist Sexualität seit der Antike heroisch und religiös verbrämt, sehr oft auf den nackten weiblichen Körper konzentriert: „Der Maler und sein Modell“ ist das typische Bild europäischer erotischer Kunst. Im Gegensatz dazu stehen von Indien bis Japan stets die Vereinigung von zwei Menschen und der spielerische Umgang mit der Geschlechtlichkeit im Mittelpunkt. Religion, Philosophie oder Medizin dienen dabei oftmals als Metapher. Wichtig scheinen stets das Einvernehmen der Beteiligten und das Fehlen von Gewalt, die nur selten thematisiert wird. Hinzu kommt häufig eine Prise Humor, die durch unterhaltsame Dialoge unterstützt wird. Die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie können oft nur undeutlich gezogen werden. So fanden Drucke erotischer Inhalte lange keine Aufnahme in die Sammlungen westlicher Museen. Shunga kamen im Ausstellungsbetrieb bis vor Kurzem kaum vor.

Die in der MAK-Ausstellung gezeigten erotischen Farbholzschnitte sind Leihgaben der Leopold Privatsammlung, ergänzt durch Drucke aus der Sammlung des MAK und einer weiteren Wiener Privatsammlung.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Texten von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, 150 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop um € 18.

Die Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

Eintritt frei!

Führung: € 2.-

Treffpunkt beim Kartenschalter

BITTE PÜNKTLICH!!!!-

Die FÜHRUNG beginnt um 18:00!!!!

GLG Rudi

Nächstes Treffen nicht verpassen!

Jetzt Bilder hochladen!

Zugesagt (6):

  • User90 harald68
  • User90 frizzz
  • User90 rotschopf48
  • User90 koro
  • User90 risingup
  • User90 viennale

Abgesagt (4):

  • Deleted_user90 pistazienrot
  • User90 valery3
  • User90 joschkobua
  • User90 ennio1

4 Kommentare

  • User35
    August52, Montag 09.01.2017 22:16h

    Hi, bin derzeit auf Reha. Habe die Ausstellung schon gesehen. Sehr interessant. Lg pa

  • User35
    Koro, Dienstag 10.01.2017 09:45h

    Hi,Super Info! Nehme vielleicht noch w mit! Lg Robertoooo

  • User35
    Valery3, Dienstag 10.01.2017 15:46h

    Hab mich fürs nächste Mal eingetragen..heute wird’s beruflich doch etwas länger und ich wäre nicht pünktlich dort. Lg Valery

  • Deleted_user35
    Pistazienrot (gelöscht), Dienstag 10.01.2017 16:35h

    muss leider auch kurzfristig absagen. hat mich die kälte doch noch erwischt :(

Bitte melde Dich an, bevor Du Kommentare schreibst.