• Login |
  • Register |
  • Help |
Tellafriend

About our group

…………

“Gedanken zum menschlichen Leben, ein philosophisch-psychologisch- u spirituell-literarisches Werk und Sammelwerk.

Humanismus und anthropologisches Lebens-System.

………………………………….

“Der Mensch ist: ein sozial-inter-personelles Wesen, ein individuell-intra-personelles Wesen und ein spirituell-trans-personelles Wesen.

- Der Mensch ist letztlich aber vor allem eines: Er ist biologisch-genetisch, seelisch predeterminiert-friedlich-gutmütig- sowie sozial-liebend-zuwendendes So-Sein."

(Mathias Jenner)

………………………….

“Der Kern der Persönlichkeit ist etwas Positives – eine Entdeckung

Eine der revolutionärsten Einsichten, die sich aus unserer klinischen Erfahrung entwickelt hat, ist die wachsende Erkenntnis:

der innerste Kern der menschlichen Natur, die am tiefsten liegenden Schichten seiner Persönlichkeit, die Grundlage seiner tierischen Natur ist von Natur aus positiv – von Grund auf sozial, vorwärtsgerichtet, rational und realistisch. (…)

Maslow (1949) verteidigt energisch die animalische Natur des Menschen und verweist darauf, daß die antisozialen Emotionen – Feindseligkeit, Eifersucht und so weiter – aus der Frustration eines tieferliegenden Drangs nach Liebe, Sicherheit und Zugehörigkeit, der für sich genommen erwünscht ist, resultieren.

Und Montagu (1950) entwickelt gleichfalls die These, dass Zusammenwirken statt Kampf das Grundgesetz menschlichen Lebens ist’

Der Grund [für die weit verbreitete Überzeugung, dass der Mensch unter Kontrolle bzw. Schutz zu halten ist,] liegt, scheint mir, in der Tatsache, dass man in der Therapie andauernd feindliche und antisoziale Gefühle aufdeckt;

dadurch fällt es leicht anzunehmen, dass man hier die tiefere und darum grundlegende Natur des Menschen sieht.

Es ist nur langsam offenkundig geworden, dass diese ungezähmten und unsozialen Triebregungen weder die tiefsten noch die stärksten sind, und dass der innere Kern der menschlichen Persönlichkeit der Organismus selbst ist, der in seinem Wesen sowohl selbst erhaltend als auch sozial ist." (Rogers C. 1989, S 99ff)

Die entsprechenden Persönlichkeits-Prozesse dokumentiert und beschreibt der Psychologe und -Therapeut Carl Rogers in seiner jahrzehntelangen Forschung, zB in den Gesprächen mit der Klientin Mrs Oak.

………………….

“Das führt mich sogleich zur 1. und aus meiner Sicht wohl bedeutendsten Dimension des Menschen.

Es ist die Dimension des:

MENSCHLICH-, des MENSCH-SEINs

einzigartig-existenziell

“Der Mensch ist mehr als das worin er scheitert und er ist mehr als das, was ihm gelingt” (Böschemeyer U. 2005: S 72)

Ich würde sagen:

“In dieser Dimension, der Dimension des Mensch-Seins, erhebt sich der Mensch über jede Form der Kategorisierung. Er erhebt sich über die Analyse, die Bewertung und Interpretation.

Der Mensch ist als Mensch nicht bewertbar. Der Mensch ist sich selbst. Er ist einzigartig-lebendiges Sich-selbst sein.

In der Dimension “Menschsein” bleibt nur mehr ein respektvolles Staunen…. es bleibt die Schönheit des Einzelnen, … es bleibt der Mensch.

Was könnte nun aber die Sprache dieses Menschseins sein?

Es ist dies, meiner Ansicht nach, und möchte ich sie folglich auch so benennen, die Sprache der Seele."

Sie ist die Sprache der menschlichen Bedürfnisse (Motivationspsychologie, Humanismus, Wirtschaftswissenschaften; Maslow, Max-Neef)

Sie ist die Sprache der Vorstellungen, Wünsche, aber auch jene der Wunden und Verletzungen

Sie ist, jene der

Sinne

der Gefühle …. Ein emotionales Machtzentrum im Gehirn (vgl. Häusel, H.-G. (2008): Brain View. S. 80)

und der Triebe

der sekundären Assoziationen

der Erinnerungen

der tertiären Assoziationen

der Gedanken, des Denkens, der Kognitionen.

…… Sie ist die Sprache der “Gestalten”, wenn es um die Gestaltpsychologie geht.

Sie ist die Sprache der “Phänomene”, wenn es um die Phänomenologie geht.

Sie ist die Sprache der “subjektiven” “Konstrukte”, wenn es um den Konstruktivismus geht.

Die Sprache der Seele, ist jene homolog-neural-psychobiologische, latente der Symbole, der Bilder und Gefühle.

In Analogie wäre es die literarische “Metapher”, die mathematische “Geometrie”, die bildenden Künste, die musikalischen Kunstwerke u die darstellenden Künste, …. wobei das Ganze, gegenüber seiner elementaren Teile, eine konstitutiv-neu-generierte, andere und eigene Selbständigkeit, Logik und Sinnhaftigkeit besitzt.

…………………………..

Die weiteren 16 Dimensionen und Lebensfelder des Menschen:

……………………….

SENSORISCH:

“Die Sinne sind die sensorischen Ressourcen, Fähigkeiten und Stärken des Menschen (humanistisch-metaphorisch, Anmerkung) zum Zweck der Adaption an Umweltbedingungen, zur Wahrnehmung, zum Spüren und zum Wohlfühlen.

Sie können hinweisen, sind Warnsignal und melden Umweltbedingungen.

die Verbindung von Innen- und Außenwelt

Daten über innere, person-immanente Bedingungen und äußere (ökologisch-externale) Bedingungen

“Interozeption”: Kurt Buser et al.: Kurzlehrbuch medizinische Psychologie, Medizinische Soziologie, Urban & Fischer Verlag, 2007)

“Exterozeption”: Charles Scott Sherrington (1857–1952), oder: Hermann Rein und Max Schneider: Physiologie des Menschen. 15. Auflage. Springer, Berlin 1964)

und Input-Kanäle beider Systeme.

sensorisch-funktionale Möglichkeiten:

visuell (sehen), auditiv (hören), Propriozeption (Körper-) Tiefenwahrnehmung, Sensibilität, kinästhetisch, taktil, haptisch (fühlen, spüren) olfaktorisch (riechen) gustatorisch (schmecken) Thermorezeption (Temperaturempfindung), Nozizeption (Gleichgewichts-), Vestibulärer Sinn (Schmerz-),

1. Primäre Sinnesempfindungen (primär sensorischer Kortex) primäre, sensorische Projektionen

2. “sensorische Integration” (Peter Duus: Neurologisch-topische Diagnostik. 5. Auflage. Georg Thieme Verlag Stuttgart 1990)

Diese erfolgt im Assoziationskortex: sekundäre Assoziation Sekundäre Assoziationsbereiche: Integration einzelner Sinnesfunktionen

Assoziationskortex: unspezifischer Cortex mit Verbindung zum spezifischen Cortex (primäre Projektions-Gebiete) und Rückwirkung zum Thalamus u limbischen System. (Norbert Boss (Hrsg.)S 125 (1987): Roche Lexikon Medizin, Hoffmann-La Roche AG und Urban & Schwarzenberg, München, Stw. „Assoziationsfelder“)

Axone führen in die Basalganglien, Hippocampus und Mandelkern (limbisches System), in das Zwischenhirn (Thalamus, Hypothalamus), das Mittelhirn, verlängertes Mark und Brücke und das Kleinhirn (vorwiegend Stütz-, Halte- und Zielmotorik). (Hermann Bünte. Kapitel “Der Assoziationskortex – Geist und Seele”. In: http://www.med-college.de/hu/wiki/artikel.php?id=1616&lan=1)

Tertiäre Assoziationsbereiche: tertiäre Assoziationen Integration aller Sinnesleistungen

Rückkoppelung zum limbischen System Rückkopplung zum Thalamus: Abgleich mit vergangenen Erfahrungen (Peter Duus 1990 Seite 387 ff. (a), 383 f. (b), 275 ©): Neurologisch-topische Diagnostik. Anatomie, Physiologie, Klinik. Georg Thieme Verlag, Stuttgart)

Perzept:

Wahrnehmung,

subjektiv, erfahren, erleben, bewusst, phänomenal, Resultat eines Wahrnehmungsprozesses (Seite „Perzept“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. September 2013, 08:19 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Perzept&oldid=122612181 (Abgerufen: 19. Mai 2014, 04:53 UTC)

Quale, phänomenales Bewusstsein (Charles S. Peirce) (Thomas Metzinger (Hrsg.): Bewusstsein. Schöningh, Paderborn 1995)

Physiologie der menschlichen Erkenntniskräfte ist prioritär anzustreben, vor der Kritik der Vernunft (vgl. Heinrich Lehwalder, Herders Lehre u. Empfinden. Versuch einer Interpretation v. H.s Schrift „Vom Erkennen u. Empfinden“ sowie Versuch einer Interpretation v. H.s Schrift „Vom Erkennen u. Empfinden der menschlichen Seele“ u. zugleich ein Beitrag zur modernen Problematik des Empfindungsbegriffs, Dissertation Kiel, 1955)

“Der Mensch kann bewerten, interpretieren, assoziieren, sich orientieren, organisieren (kognitiv-intensional) —> KOGNITIV

und reagieren (Verhalten) —> Umwelt, external, —> PHYSISCH

er kann sich, die subjektiv-individuelle oder “uns”, die kollektiv-soziale Lebensaufgabe realisieren.

Selbst-Verwirklichung und Wir-Realisation" (© Mathias Jenner)

(Lebensaufgabe: Individualpsychologie, Logotherapie)

Was ist nun dieses Kognitiv-Intentionale?

………………………..

KOGNITIV:

Assoziationskortex

Kognition (bewusstes Perzept)

kognitive Funktionen (eine psychische Funktion): Verarbeitung von Informationen:

entschlüsseln vergleichen verteilen verschlüsseln

(Hermann Bünte. Kapitel ´"Der Assoziationskortex – Geist und Seele". In: http://www.med-college.de/hu/wiki/artikel.php?id=1616&lan=1)

Erkenntnis: erkennen, kombinieren, urteilen, erinnern, interpretieren, assoziieren, bewerten

kognitiv-mentale Bilder körperliche Empfindungen Gefühle

Gestaltpsychologie

Frontaler Assoziationskortex: supplementär-motorischer Kortex: Planungs- und Selbstkontrollfähigkeit; Sitz der Persönlichkeit: Der Fall “Phineas Gage”. Bei einem Unfall beschädigter frontaler Kortex veränderte seine Persönlichkeit. (Seite „Assoziationskortex“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. August 2013, 14:49 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Assoziationskortex&oldid=121877440 (Abgerufen: 19. Mai 2014, 04:20 UTC))

Kognitionen sind:

- Funktionen, (vgl. Tewes & Wildgrube 1994, S. 183) - Prozesse, (vgl. Bertelsmann Lexikon der Psychologie 1995, S.225)(Brockhaus Band 8 1998, S. 151) (Zimbardo & Gehring 1999, S 790) - Strukturen, (Brockhaus Band 8 1998, S. 151) (Zimbardo & Gehring 1999, S 790) - Fähigkeiten, (Lexikon der Pädagogik zweiter Band 1986, S.456 ff)

• Denken, • Wahrnehmung, • Erkennen, Erkenntnisse, zB Erkennen einer Situation • Verstand, verstehen • Intellektuell, Intellekt • Lernen • Erinnern • Wissen • Gedächtnis • Planen • Beurteilen • Bewerten • Schlussfolgern • Entscheiden • Erwarten • Vorstellen • orientieren • zwecks Adaption an die Umwelt • basierend auf der Leistungsfähigkeit des Gehirns

(vgl. Stangl in: www.stangl.eu/psychologie/definition/Kognition.shtml)

Erinnerungen: Hippocampus

………………………..

BEDÜRFNIS

-motiviert:

Bedürfnisse sind die angenehm-motivierenden Ressourcen des Menschen.

primäre (biologisch)/sekundäre (gesellschaftlich-kulturell);

physische/psychische;

materielle/immaterielle/spirituelle;

subjektive/individuelle/kollektive/soziale;

komplementäre;

Grund-, Existenz-, Luxus-, Kulturbedürfnisse:

zB Trinken, Ernährung, Atmung, Ausscheidung, Schlaf, Wärme, Luftfeuchtigkeit, Unterkunft, Sexualität, Sicherheit, Schutz, Geborgenheit, Verständnis (Empathie), Zuwendung, Wertschätzung, Anerkennung, Liebe, Intimität, Partizipation, Muße, Erholung, Entspannung, Identität, Kreativität, Kultur und Kunst, Spiel, Autonomie, Sinn, Freiheit, Gerechtigkeit, Friede, Selbstverwirklichung; Persönlichkeitsentwicklung, etc.

bewusste Bedürfnisse unbewusste Bedürfnisse

…………………………….

EMOTIONAL:

“Gefühle sind die emotionalen Ressourcen, Fähigkeiten und Stärken des Menschen.

das zutiefst Menschliche und das Sich-Spüren im Leben;

Die Verwurzelung und die Lebendigkeit;

Natürlichkeit, Kraft und Vitalität;

die Echtheit, die Authentizität, die Ehrlichkeit; " (Mathias Jenner)

Als psychische Funktionen grenzen wir Denken, Gedächtnis und Wahrnehmung von den Trieben und Gefühlen als psychische Kräfte ab. (N. Bierbaumer und R. E. Schmidt in Schmidt, Thews). (Hermann Bünte. Kapitel “Der Assoziationskortex – Geist und Seele” in: http://www.med-college.de/hu/wiki/artikel.php?id=1616&lan=1)

Primärgefühle (Ur-Gefühle, Evolution) Sekundärgefühle

zB Liebe, Freude, Angst, Trauer, Wut, Zorn, Spaß, Eifersucht, Glück, etc.

Das Gefühl Liebe erkenne ich in einer primären und in einer sekundären Form.

“bewusste Gefühle unbewusste Gefühle vorbewusste Gefühle reflektiert-integrierte Gefühle verdrängte Gefühle alternativ-kanalisierte Gefühle

Neurologisch: limbisches System in Verbindung mit anderen Gehirnarealen

…………………….

TRIEBE:

Triebverhalten(limbisches System)

……………………..

KÖRPERLICH-BIOLOGISCH:

Genome

Epigenetik:

“Der Neurologe Michael Meaney wies nach, dass (…) Mutterliebe bei Mäusen über das Epigenom vererbt wird: Die Liebe der Mäuse-Mutter “schaltet ein Gen an”, das dafür sorgt, dass ein Rezeptor im Gehirn Stresshormone abbaut." (Rotter David in: http://www.sein.de/geist/weisheit/2010/epigenetik—die-gene-sind-nicht-unser-schicksal.html(17.03.2014))

Article Abstract:

“Epigenetic regulation of the glucocorticoid receptor in human brain associates with childhood abuse

Abstract

Maternal care influences hypothalamic-pituitary-adrenal (HPA) function in the rat through epigenetic programming of glucocorticoid receptor expression.

In humans, childhood abuse alters HPA stress responses and increases the risk of suicide.

(…)

These findings translate previous results from rat to humans and suggest a common effect of parental care on the epigenetic regulation of hippocampal glucocorticoid receptor expression."

(Patrick O McGowan1,2, Aya Sasaki1,2, Ana C D’Alessio3, Sergiy Dymov3, Benoit Labonté1,4, Moshe Szyf2,3, Gustavo Turecki1,4 & Michael J Meaney1,2,5Nature Neuroscience 12, 342 – 348 (2009) Published online: 22 February 2009 | doi:10.1038/nn.2270 in: http://www.nature.com/neuro/journal/v12/n3/full/nn.2270.html)

Epigenetik

“Conrad Hal Waddington hat den Begriff Epigenetik erstmals benutzt.

Im Jahr 1942 (als die Struktur der DNA noch unbekannt war) definierte er Epigenetik als the branch of biology which studies the causal interactions between genes and their products which bring the phenotype into being

(„der Zweig der Biologie, der die kausalen Wechselwirkungen zwischen Genen und ihren Produkten, die den Phänotyp hervorbringen, untersucht“).

Zur Abgrenzung vom allgemeineren Konzept der Genregulation sind heutige Definitionen meist spezieller, zum Beispiel:

„Der Begriff Epigenetik definiert alle meiotisch und mitotisch vererbbaren Veränderungen in der Genexpression, die nicht in der DNA-Sequenz selbst codiert sind.“

[The term epigenetics defines all meiotically and mitotically heritable changes in gene expression that are not coded in the DNA sequence itself.“ In: Gerda Egger et al.: Epigenetics in human disease and prospects for epigenetic therapy. Nature 429, S. 457-463 (2004)]

Oder: Epigenetik ist das „Studium der erblichen Veränderungen in der Genomfunktion, die ohne eine Änderung der DNA-Sequenz auftreten“.[Epigenom-Netzwerk: Was ist Epigenetik?]

(Seite „Epigenetik“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Mai 2014, 13:59 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Epigenetik&oldid=130272854 (Abgerufen: 29. Mai 2014, 11:58 UTC)

Transposone

(Barbara McClintock, Nobelpreis 1983)

Eric Lander et al. (2007) zeigen, dass Transposons eine durchaus wichtige Funktion haben, da sie als kreativer Faktor im Genom wichtige genetische Innovationen rasch im Erbgut verbreiten können

(vgl. Eric Lander et al.: Genome of the marsupial Monodelphis domestica reveals innovation in non-coding sequences; Nature 447, 167–177 (10. Mai 2007))

Transpositionsmechanismen:

- konservative Transposition - replikative Transposition

mit Hilfe des Enzyms “Transposase”

(Seite „Transposon“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. Februar 2014, 11:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Transposon&oldid=127592346 (Abgerufen: 23. Mai 2014, 11:31 UTC)

Wichtig sind Transposons vor allem für die Evolution. “Erst dank ihnen konnten sich die primitiven genetischen Bausätze der ersten Lebewesen zu komplexeren weiterentwickeln. Auch die Evolution vom Affen zum Mensch, bei der es zu massiven Duplikationsschüben im Gehirn kam, ist ohne sie nicht erklärbar”, so Bauer. Duplikationen hätten weiters die für das Sozialverhalten wichtigen Botenstoffe Oxitocin und Vasopressin entstehen lassen, sowie die Gerinnungseiweiße des Blutes. (vgl. Joachim Bauer) (sein Redaktion in: http://www.sein.de/news/2010/august/evolution-ist-ein-kreativer-prozess-springende-gene-entschluesselt.html)

“Antonio Damasio untersuchte die Wechselwirkungen zwischen Körper und Bewusstsein Er konstatiert einen unauflösbaren Zusammenhang zwischen Körper und Geist, die sich ständig gegenseitig beeinflussen.[Antonio R. Damasio: Ich fühle, also bin ich – Die Entschlüsselung des Bewusstseins, München: List, 2000]

Damasios Theorie eines emotionalen Erfahrungsgedächtnisses entspricht dem Konzept des impliziten Gedächtnisses von Daniel Schacter"

Danach gibt es neben dem üblicherweise bekannten expliziten Gedächtnis ein sensorisch und motorisch strukturiertes Gedächtnis, das im Limbischen System lokalisiert ist und welches dem Bewusstsein nicht unmittelbar zugänglich ist.

Hier können m. Körperachtsamkeit affektiv-sensomotorische Erinnerungen bewusst (…) werden. [Schacter, Daniel L. (2001): Wir sind Erinnerung. Gedächtnis und Persönlichkeit. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. nach Christian Gottwald S.119ff in Marlock, Gustl & Weiss, Halko: Handbuch der Körperpsychotherapie, Verlag: Schattauer; Auflage: 1 (Mai 2006)]" Seite „Körperpsychotherapie“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. April 2014, 17:25 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=K%C3%B6rperpsychotherapie&oldid=129395342 (Abgerufen: 27. Mai 2014, 03:22 UTC)

………………….

PHYSISCH

äußere Wirklichkeit-dinglich-materiell-substanziell:

physikalische Systeme, Prozesse, Strukturen, Elemente, Relationen

………………………

SUBJEKTIV-INDIVIDUELL-KONSTRUKTIVISTISCH-INTENTIONAL:

Intentionale Systeme

Basic believes

kognitive Schemata

Einstellungen

Werte

Ziele

Bedürfnisse —> BEDÜRFNIS-motiviert

Gefühle —> EMOTIONAL

Konstruktivismus

das Selbst

das Ich

Identität

Individualität

Individualisierung

Bewusstsein

Selbst-Bewusstsein

Selbst-Wert

Selbst-Findung

Selbst-Verwirklichung

Persönlichkeit

Persönlichkeitsentwicklung

Philosophie

Psychologie

Intentionale Systeme sind vorwissenschaftlicher Gegenstand folgender Disziplinen:

Experimentelle Psychologie (wissenschaftlicher Gegenstand: funktionelle Determinanten intentionaler Systeme)

Psychotherapiewissenschaft (PTW) (wissenschaftlicher Gegenstand: (Veränderungs-) Logik der Intentionalität))

Biologische Psychiatrie (Chemie und Physik intentionaler Systeme)

(vgl. Fischer G. (2011)S 36)

………………………..

GESELLSCHAFTLICH-KOLLEKTIV-SOZIAL: -interpersonell:

psychologisch: Bindungstheorie;

gesellschaftlich-synergetisch und freundschaftlich-herzlich

soziologisch:

elementare Sozialformen:

biologische Systemübergänge:

Einzeller zu Vielzeller;

eingeschlechtlich zu zweigeschlechtliche Reproduktion,

solitäre zu soziale Lebensform;

Verwandtschaftsgruppe;

Vorteile von Gruppenbildung, positiver Selektionsdruck, Vergrößerung und Erweiterung sozialer Gruppen:

adaptive Vorteile:

- Risikoverminderung, - Effizienzsteigerung, - Vermeidung von Dispersionskosten;

Herausforderungen des Gruppenlebens:

- Konkurrenz um Ressourcen, - Konkurrenz um Partner, - Kommunikations-Probleme —> KOMMUNIKATIV - Status, Rollen - etc.

→ Konflikte, sozialer Stress, Aggressionen

→ im Interesse des Gruppenzusammenhalts bewältigen

→ soziale Mechanismen der Konfliktlösung erforderlich

Evolutive Selektion ist wirksam

Abschätzung von Vor- und Nachteilen des Gruppenlebens.

Entwicklung als Optimierungsprozess:

- vermeintliche Nachteile in einer ultimativen Perspektive als - evolutive Vorteile

Konfliktbelastung

→ neuartige Kommunikationsformen

→ Nährboden für allgemeines take-off

verdichtete Lebensweise aufeinander angewiesenen Menschen

enormer Entwicklungs- und Lerndruck (—> Lernen, Wissens-Aneignung —> KOGNITIV)

Erweiterung der Gesellschaft über Verwandtschaftssysteme hinaus → Entwicklung neuer Beziehungsstrukturen

→ Reziprozität bzw. Gegenseitigkeit

-beide Partner -Win-Win-Ergebnis

→ erfordert Berechenbarkeit

→ begünstigt langfristige und stabile Sozialbeziehungen

Wahrscheinlichkeit solcher Reziprozitäten hängt ab von:

- Häufigkeit und Regelmäßigkeit der Interaktionen - Lebenserwartung - Stabilität und Homogenität der Gruppenzusammensetzung

→ Bildung sozialer Systeme mit

- gegenseitigen Verhaltenserwartungen - möglichen Formen von Kontrolle und Sanktionen

Erlernung des Verhaltens (—> VERHALTEN) der Reziprozität sind Vorbedingungen für die Hominisation.

Reziprozität

- auf beliebige Inhalte anwendbar - ausdehnungsfähig

- im Bereich sozialer Leistungen und Gegenleistungen - im allgemeinen Tauschs und Austauschs von Gütern und Leistungen.

Verhalten, soziales Handeln

Normen (—> NORMATIV), gesellschaftliche Werte (—> ETHISCH), Einstellungen,

Status, Rolle

Gewalt, Macht, Herrschaft

Gruppen

Sozialstruktur:

Stände, Klassen, soziale Schichten, Milieus, Lebensstile;

sozialstrukturelle Phänomene:

Individualisierung, Privatisierung

Auflösung sozialer Bindungen neuartige Formen sozialer Spaltungen

Inklusion, Exklusion

Pluralisierung von Lebenslagen

(vgl. Dimmel, Hagen 2005: 16 ff)

zunehmende Differenzierung der Gesellschaft in Teilbereiche

Pluralisierung von gesellschaftlichen Rollen und Kontexten

Polykontextualität

Globalisierung

Werteverschiebung Werteveränderung quantitative Werte-Zunahme

“Mechanismen des Konstruktivismus, der Individualisierung, der subjektiven Selbstverwirklichung und intrapersonellen Persönlichkeitsentwicklung” (© Mathias Jenner)

—> Kommunikationsprobleme

Liebe als: „symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium" (Luhmann)

„wechselseitige Komplettannahme im Modus der Höchstrelevanz“. (Fuchs)

Primäre Liebe motiviert als Gesamtannahme der Person zur Interaktion.

“Sekundäre Liebe stiftet Verständnis, Akzeptanz und Einfühlung in den Kommunikationspartner” (Mathias Jenner)

Kommunikatives Knowhow Psychologisches Knowhow Reziprozität, Verhandlung, Vereinbarungen, Verträge Negation, Differenzierung, Synthese

……………………

ETHISCH

-moralisch, kollektive Werte:

“Ethik ist meiner Ansicht nach die objektive Sammlung generalisierter, möglichst allgemein gültiger gesellschaftlicher Werte verknüpft mit dem Gebot ihrer Wert-Schätzung.

Sie kann der Fels in der Brandung sein; Sinn; Orientierung

Struktur;

soziale Werte und Moralvorstellungen;

zwischenmenschliches, soziales Handeln;

religiöse Ethik, Werte, Moral und religiöses Handeln;

philosophische … pädagogische… Naturrecht, Rechtspositivismus, rechtskonformes Handeln; Politische… medizinische …

Etikette; etc.

………………………..

VERHALTEN:

-behaviouristisch:

Soziales Verhalten:

-Eigenschaftsmodell:

menschliches Verhalten ist durch relativ stabile Eigenschaften geprägt. Diese Eigenschaften stellen sich als Persönlichkeitsmerkmale (Traits) dar und können empirisch überprüft werden. reserviert/extrovertiert, ich-stark,stabil/neurotisch, unterwürfig/donimierend, gutbläubig/misstrauisch;

-Funktionsmodell,

-Handlungsmodell,

-Systemmodell;

…………………………

KOMMUNIKATIV:

Sender (Quelle), Empfänger, Nachricht (message), Kodierung, Dekodierung, Kanal(transmitter) (nach Shannon und Weaver);

Störungsquellen (noise): kleiner gemeinsamer Zeichenvorrat

Kommunikationsprozess:

Zeichen = Elemente einer endlichen Menge (Zeichenvorrat, zB Menge aller deutschen Wörter), denen eine Bedeutung zugeordnet wird;

Bedeutung: außerhalb der Menge u vom Zeichen verschieden;

Signal = wenn ein oder mehrere Zeichen eine unmittelbare Auswirkung auf das Verhalten von Lebewesen haben (bestimmte Reaktion wird ausgelöst);

Reaktion: aufgrund einer Vereinbarung oder instinktiv oder durch Lernprozesse bedingt;

Information = Verknüpfung der Bedeutung der Zeichen mit Handlungskonsequenzen;

syntaktische Ebene: Verhältnis von Zeichen bzw. Signalen zueinander; Formale Regeln, wie Zeichen od Signale zusammengesetzt sind. (ZB Verkehrsampel); Die Syntax besteht aus allen Möglichkeiten;

semantische Ebene: Beziehung zw Zeichen u Bedeutung;

hohe Komplexität;

hohe Wichtigkeit;

Probleme;

Sachebene, Beziehungsebene;

2/3 über Gesten, Physiologie, Mimik, Sprachmelodie, Betonung; Übermittlung emotionaler Zustände, Subtilität;

Filter im Gehirn:

Kommunikation ist primär emotional-subjektiv nicht objektiv-neutral;

Informationen sind assoziiert, in Relation mit Erinnerungen, Erfahrungen, Werten, Gefühlen;

Die persönlichen Filter bestimmen:

-die Aufnahme von Informationen, -die Weitergabe von Informationen, -das Denken und das Handeln;

Kommunikation ist die Grundlage des menschlichen Miteinanders; -Persönliche Kommunikation; -Internet; (vgl. Stangl W. 2014: oS)

Kommunikation —> Kommunikations-Technologie; Informations-Technologie,

………………………

VIRTUELL:

(Informationstechnologie):

“eine wieder interpretierbare Darstellung von Information in formalisierter Art, geeignet zur Kommunikation, Interpretation oder Verarbeitung” (ISO/IEC 2382-1);

……………………………

NORMATIV:

Subjektives/Objektives Recht

Formelles/Materielles Recht

Öffentliches/Privatrecht

ius cogens/ius dispositivum

selbständige/unselbständige Rechtssätze

Rechtsverhältnis

Recht und Wirklichkeit /Sollen und Sein

Rechtspositivismus / Naturrecht

Sitte / Sittlichkeit / Moral

Rechtsnormen

- Grundstruktur - Geltungsbereiche - Rechtsnormarten - Sachverhalt, Tatbestand, Rechtsfolge - Subsumtion - juristischer Syllogismus

Interpretation (vgl. Stolzlechner H. 2004)

………………………….

KÜNSTLERISCH

Psychoanalytischer Zugang zur Kunst:

“subjektive Selbstrealisation” (©Andreas Savoy)

Der Künstler artikuliert das Leiden der anderen mit.(vgl. Lorenzer, 1986, S. 62)

überindividuelle Betroffenheit (vgl. Lorenzer, 1986, S. 62)

“Introspektion” (vgl. Hartmut Kraft)

Zeki geht davon aus, dass eine der bestimmenden Faktoren der Kreativität in dem Bestreben besteht, das unbefriedigte Hirnkonzept zu befriedigen. „Daher ist dauerhafte Unzufriedenheit eine der stärksten Triebkräfte der Kreativität“ (Zeki, 2010,S.67).

(vgl. Franzen G. oS oJ)

“Der tiefere Kern wird zum Rahmen der Kunst.

Das Werk des Künstlers beleuchtet das betrachtende Selbst." (© Andreas Savoy)

………………………….

THEISTISCH

in Orientierung an der Religion oder Weltanschauung des Einzelnen: Theistisch, agnostizistisch, ignostizistisch, atheistisch, kosmotheistisch, nihilistisch, deistisch, pandeistisch, pantheistisch, panentheistisch

………………………..

SPIRITUELL

-metaphysisch-mystisch-transzendental:

“Einmal sprach Tao-hsin zu seinen Schülern “Eine Schale voll Wasser zerspringt auf dem harten Boden, Klirr.”" (online unter http//www.raizen.org/schriften.html (22.02.1014))

…………………

Quellenangabe:

Böschemeyer Uwe (2005): S 72 Vom Typ zum Original.Hamburg. Books on Demand GmbH

Rogers, Carl (1989): S 99ff Die Entwicklung der Persönlichkeit. Stuttgart: Klett-Cotta

Fischer, Gottfried (2011): S 36 Psychotherapiewissenschaft. Gießen: Psychosozial-Verlag

Dimmel, Nikolaus/Hagen, Johann- (2005): Strukturen der Gesellschaft. Wien: WUV Universitätsverlag

Stangl, W. (2014): Kommunikation. Was ist Kommunikation? Werner Stangl’s Arbeitsblätter. Online unter http//arbeitsblaetter.stangl-taller.at/Kommunikation/Kommunikation.shtml(22.02.2014)

Stolzlechner H. (2004): Einführung in das öffentliche Recht. Wien: Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung)

Franzen, G.: Analytische Kunstpsychologie. Online unter http//www.kunstpsychologie.de/analytische-kunstpsychologie/ (19.07.2013)

User65
Mathias-Jenner Organizer
Dipl.-Lebens- und Sozialberater, Mental-Coach Studium der Rechtswissenschaften...

Latest discussions » All discussions

No greetings to the group, yet

Please login, before you write on the pinboard.

Open group, Content visible to everyone Join group now... Or just login, if you are already member of this group.

Active Members

  • User90 mathias-jenner

Feed_atom

Feed_ics

Feed_badge

Feed_json

00294

Bookmark it:

  • Misterwong
  • Delicious
  • Yigg
  • Linkarena
  • Twitter
  • Yahoo
  • Oneview
  • Windowslive
  • Google
  • Myaol
  • Facebook
  • Myspace
  • Technorati