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27 AUG

Treffen: Spanische Fieberträume

Geschrieben von User15 Thomaspynchon 28.05.2016 19:13h (geändert: 29.05.2016 05:16h) | 599 x gelesen

Datum: Samstag 27.08.2016 um 17:00h
Ort: Pizzeria Francesco, 50 Grinzinger Straße, 1190 Wien, Österreich » Stadtplan

Dass William Shakespeare vor 400 Jahren gestorben sein soll, weiß inzwischen jeder Taferlklassler. (Mit absoluter Bestimmtheit kann man dies jedoch nicht sagen, denn die Experten streiten sich noch immer darüber wer denn dieser Shakespeare eigentlich wirklich war.) Bei Miguel de Cervantes (Saavedra) gibt es keinen dissoziativen Identitätsstörungs- oder multiplen Persönlichkeitsstörungskomplex in der Geschichtsschreibung, hier kann eindeutig nur eine Person lokalisiert und identifiziert werden, welche am 22.04.1616 mit dem Namen Miguel de Cervantes verstarb. Nur bei seinen Geburtsdatumsdaten befinden wir uns wieder im unklaren Bereich, es wird vermutet, dass es der 29.09.1547 war. Seine ersten Atemzüge tätigte, vollzog er in Alcalá de Henares, seine letzten in Madrid.

Sein Leben war sehr abenteuerlich und böte selbst Stoff für einige Romane. Cervantes Leben ist zwar wesentlich besser, umfangreicher und klarer dokumentiert als das von Shakespeare, aber einige Ungereimtheiten gibt es natürlich schon in seiner Biographie. Sein bekanntestes Werk ist eindeutig “El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha”, auf dt. “Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha”

Dieses wollen wir lesen und in einem wunderschönen Gastgarten, in welchem wir uns literarisch Spanien, aber kulinarisch Italien zuwenden werden, besprechen.

Auf zahlreiche Gäste (auch Zaungäste sind erwünscht) freut sich Josef

Bei Fragen: 0680 5047790

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118 Kommentare

  • User35
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    • User15
      Thomaspynchon, Sonntag 29.05.2016 00:39h

      Sowohl der Gesang, als auch die Frisur von Nik Kershaw sind in dieser Live Aufnahme erbärmlich. Da Youtube aber Weltmeister in puncto gesperrter Musikaufnahmen ist, kann ich leider den Videoclip nicht präsentieren. Die Frisur ist aber auch im Videoclip unverändert gewöhnungsbedürftig. ;-)

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 08.06.2016 21:22h

    " I’ m a writer, not a fighter", 1973. Der Rest ist Schweigen, Fazit zum heutigen Finale und Mantra fuer die nächsten Wochen beim Anhoeren der Tagespolitik… Alles Gute, und wie peinlich fuer " unsere " “Heimat”. Traurig auch.

  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 10.06.2016 09:28h

    Keine Tagespolitik mehr, nur noch Jahrhundertliteratur…

    • User15
      Elke-Spiess, Samstag 11.06.2016 10:33h

      … es gilt: “Punktualliteratur” niederzuschreiben: mich fasziniert folgende Innovation: am Schwarzenbergplatz wurde dem letzten Russen eine Wellenreitanlage vor die erhabene Skulptur erstellt. Diese pointillistisch -expressionistische Erfindung: Ist dies: Teil des absurden Welttheaters nach Camus?

      Eine nachträgliche Widmung an das "verschwundene " Avantgardekino Stadtkino?

      Eine Einladung zum sportlichen SelbstmichspürenwollenDemokratiemitreden?

      Eine blanke Geistesverwirrung? Ein russisches Geldsammeltheater? Eine Putinsche Geldverschwoerung?

      Gemeindepolitik und Touristenanwerbung? Der letzte Rettungsanker nach dem Trachtenanzug?

      Diese Ueberlegungen stellt sich der Heimatdichter und begibt sich am Vatertag aufeine dortige Sitzbank, fragend zum Vaterland, schreibend aus tiefer melancholischer Schmerzempfindung, dass er sich nicht Wellenreiten getraut, fuer unserWien…. Etc……denn dann ist er nicht mit dabei und somit HEIMATLOS.

      • User15
        Thomaspynchon, Samstag 11.06.2016 19:39h

        Die Identitären treten immer schamloser auf, sie wollen Heim ins Reich…Vielleicht sollte man sie in diese Wellenreitanlage stoßen, damit sie von ihrer schmutzigen Gesinnung rein gewaschen werden…Heimatlosigkeit ist ja eher eine Auszeichnung, eine Würdigung in einer verrohten und stupiden Welt…Sollen sie doch noch einmal gedankenverloren und selbstverliebt Wellenreiten gehen, bevor sie von der letzten, weltverschlingenden Welle überrollt werden…

        • User15
          Elke-Spiess, Samstag 11.06.2016 22:10h

          Das Wellenbad ist bereits anders ausgebucht…….

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 12.06.2016 12:07h

    Vatertag: Stefan Zweig hat zu Sigmund Freud gesagt, er selbst haette in seinem Werk das nicht gesehen, was ihm S. Freud hineinanalysiert. Womit eventuell der Oedipuskomplex eine Erfindung ist, um Kuenstler zu degradieren, was andere als Rettung bezeichnen? Dostojewsky desgleichen, seine Vaterneurose hat ihn schwer krank gemacht und beeinträchtigt bei seinem Schaffen, das eigentlich apostolische Wirkung fuer die Welt haben könnte.

    • User15
      Thomaspynchon, Donnerstag 16.06.2016 03:11h

      Als Degradierungsinstrument würde ich die Psychoanalyse nicht betrachten, aber dass sie den Anspruch einer genauen, exakten Wissenschaft beanspruchen kann und darf, ist durchaus hinterfragenswert. Schubert ist auch ein prominentes Beispiel für ein komplexes Vaterverhältnis, in welchem Ausmaß dieses auch wertvoll und inspirierend für sein Gesamtwerk war, vermag ich nicht zu sagen. Wären ohne diesen Konflikt seine Werke bloß Mittelmaß geblieben? Ich glaube nicht…

      • User15
        Elke-Spiess, Dienstag 14.06.2016 15:56h

        Die These, dass Leidensdruck Kunst schafft ist aber schon eine gewisse Art von Aberkennung. Schubert hat von sich aus komponiert, war somit einer höheren Sphaere kundig, als Musizierender hochsensibel. Vielleicht hat er davon Syphilis bekommen: die Sublimation des Sex und Eros ließ die Aerzte vermuten, der Musiker ist erkrankt und haben ihn gleich mit Quecksilber Ueberdisis befördert, damit er seine Sünden mit der Musik nicht mehr tue. Woran er ja angeblich gestorben ist: Quecksilberueberdosis…

        • User15
          Thomaspynchon, Mittwoch 15.06.2016 10:23h

          Ja, natürlich ist es wirklich zweifelhaft wenn Künstler und die Kunst in irgendwelche Schablonen gesteckt werden und man zwanghaft versucht die Ursache dieser und jener Handlung, die Erschaffung dieses und jenes Werkes tiefenpsychologisch zu erklären. Künstler sind keine homogene Gruppe, welche man im Menschheitstestlabor sezieren kann. Im Rüdigerhof diskutierte ein Mann mit mir, welcher formelhaft und zwanghaft versuchte den Typus des Schriftstellers zu erklären. Das ist Unsinn, es gibt nicht DEN Schriftsteller. Und es gibt nicht DIE Motivation Schriftsteller zu werden.

  • User35
    Ennio1, Dienstag 14.06.2016 22:12h

    Adlers Organminderwertigkeitstheorem und der “schielende” Schiller… wen juckt das schon? Man lasse die Nichtschieler doch abwerten, irgendeinen Trostpreis sollte man ihnen zur Kompensation ihres Normalseins auch gönnen.

    • User15
      Thomaspynchon, Mittwoch 15.06.2016 10:38h

      Da gehe ich mit Deiner Meinung d’ac­cord. Es ist Zeitverschwendung sich deren Missgunst zu Herzen zu nehmen, es ist wichtig zu lernen über den Dingen zu stehen, was man aber nicht mit Arroganz, Hochmut und Zynismus verwechseln sollte.

  • User35
    Ennio1, Mittwoch 15.06.2016 22:26h

    Zumeist liegt die Unterscheidung im Wertevorzeichen des Betrachters, denn welch objektivierbares Kriterium sollte Begriffe wie empfindlich/empfindsam, hochmütig/souverän, berechnend/vorausschauend voneiander trennen?

  • User35
    Thomaspynchon, Donnerstag 16.06.2016 03:06h

    “Sehende” (Ich bin leider kein Sehender, werde es wahrscheinlich auch nicht mehr werden) können diese Unterschiede sehr wohl erkennen, es sind nicht bloß Wörter welche bloß ein subjektives Gefühl zum Ausdruck bringen. Aber die Unterschiede sind in der Tat oft sehr marginal, durch Nuancen erkennbar. Mir ist das sehr wichtig zu betonen, denn ansonsten wären Wörter nur Wörter und austauschbar, wozu sollte man dann noch schreiben und lesen und miteinander kommunizieren, wenn die Begriffe keinen Sinn mehr ergeben?…

    Im Zuge meines letzten Treffens kam im Vorfeld dieses Treffens die Frage auf, ob die Tiere, welche auf der Speisekarte des Lokals standen, vor ihrer Schlachtung betäubt werden würden. Ich frage mich aber, wieviel Scheinheiligkeit unserer Gesellschaft inne wohnt, wenn die Art, die Form der Tötung von Lebewesen zwar wichtig und möglicherweise sogar juristisch ordnungsgerecht festgelegt ist, aber die jahrelange Tierhaltung oft unter unwürdigen Verhältnissen stattfindet, sozusagen darf man die “Nutztiere” zu Lebzeiten quälen und nicht artgerecht halten um der Maximierung des Bruttosozialproduktes zuführen zu können, denn wenn es der Wirtschaft gut geht und bla bla bla…, (Wir leben ja eher nach dem Motto: Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es den Tieren schlecht) aber in den Minuten ihres Dahinscheidens gibt es plötzlich eine Würde, welchen man diesen “armen Kreaturen” nicht verwehren möchte, denn wir sind ja so ethisch…

    P.S.: Damit kein Missverständnis aufkommt: Die Antworten waren natürlich nicht auf Dich, Ennio1, gemünzt, sondern allgemein zu verstehen, denn ich halte Dich doch für sehr Differenzierungsfähig.

  • User35
    Ennio1, Donnerstag 16.06.2016 20:51h

    Warum sollte die Kritik eines unerträglichen Zustands die eines anderen verunmöglichen? Selbstverständlich ist eine nicht artgerechte Massentierhaltung abzulehnen und der Konsument, der nur nach dem price tag schielt, mitverantwortlich. Zum überflüssigen Quälen durch mangelnde Betäubung-in der Schweiz, Dk, Nl, Schweden generell verboten und daher kein Thema. In Ö lässt der Gesetzgeber ein Schlupfloch offen, das immerhin breit genug ist, dieses Fleisch auch noch zu exportieren. Schönen Abend Dir und natürlich Danksagung für das Kompliment

  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 17.06.2016 09:28h

    Der BioFleischhaendler gewährleistet: Keine Massentierhaltung, limitierten Verkauf und Qualitaeten . Dabei meine ich nicht Billa Bio , aber Demeter und Sonnentor. Da muss man halt länger schauen, wo und warum es dieses Fleisch oder die Wurst zu haben ist. Sowie mitdenken, was ich so tue und esse. Und warum haben viele Menschen jetzt Hunde, manche gleich zwei. Das ganzheitliche Denken reduziert das Uebermass automatisch. Die Freitagssprecherin….

    • User15
      Elke-Spiess, Freitag 17.06.2016 10:20h

      Im übrigen begab sich aber soeben folgendes: Das BioCroissant ist im Hals steckengeblieben und konnte nicht mehr natürlich in den Magen , denn der Nachrichtensprecher berichtet ueber Ermordung in Großbritannien , sowie Treffen Le Pen/ Strache. Na dann Mahlzeit und vielleicht verdaut sich der Bionachmittagskaffee schon besser bei attraktiven Zeitungsbildern , im Inselkaffee, abgeschottet und träumend ………

  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 29.06.2016 14:52h

    Was mich an der plötzlich aufgeworfenen Frage, ob es dort Fleisch gäbe, welches in den letzten Lebensminuten betäubt war, so gestört hat, dass diese Frage erst aufgeworfen wird, wenn mein Treffpunkt in einem türkischen Lokal stattfindet. Unzählige male habe ich Treffen in ohne Migrationshintergrund gearteten Lokalen ausgeschrieben, bei denen die Sorgfalt der Tierhaltung bevor sie in diesen Lokalen gebraten, gekocht, gegrillt, gebacken, gedünstet und was man noch so mit Fleisch anstellen kann, werden, mehr als zweifelhaft ist, und nie wurde hinterfragt, ob es dort ethischen Ansprüchen gerecht werden würde, aber wenn an einem Besprechungsort ein islamischer Hintergrund vorliegt, wird fast schon reflexartig nachgefragt…Außerdem ging es ja an diesem Ort um die Besprechung des Buches, essen war bloß eine vergnügliche Begleiterscheinung. Gekommen ist dann leider nur eine Person, welche keine der Geschichten aus “1001 Nacht” kannte, so mussten wir über andere Dinge reden. Diese Person wurde inzwischen zu einem sehr guten Freund und Wegbegleiter für mich, er liest zwar nicht so gerne, dichtet aber leidenschaftlich, nur, dass er es im Gegensatz zu Kickl (Vom Comicverlag Marvel gibt es eine Reihe namens Kick-Ass, nach dem Kick ein l eingefügt und es passt wieder…) auch kann…

    Vielen Dank an die Montags- bis Sonntagssprecherin, welche regelmäßig sehr wertvolle, tiefsinnige, humorvolle, quergedachte, informative und bewusstseinserweiternde Beiträge liefert. Treue ist ja ein gar selten Gut bei Menschen…

    • User15
      Elke-Spiess, Freitag 17.06.2016 14:52h

      Du bist Dir ja auch treu, Krisen überdauert. Irgendwann wird es Lohn geben fuer das Verbleiben beim übergeordneten Interesse. Das sollte man schätzen solange als moeglich, denn das merkt man erst, wenn sich alle gegenseitig so entfernt haben, dass Funkstille oder zu langsame Erkenntnis…..

  • User35
    Thomaspynchon, Sonntag 19.06.2016 05:24h

    Bücher, Filme, Gemälde, Comics, Architektur, Musik, Philosophie, Poesie, Sachlichkeit, Überschwänglichkeit, Psychologie, Askese, Leidenschaft, Ekstase, Enthaltsamkeit, Suche, Erleuchtung, Frieden u.s.w. All das bildet einen manchmal chaotischen Eindruck und Druck, die Liebe zur Kunst, aber auch Künstlichkeit ist unendlich groß in mir. Das Leiden, dass geisteswissenschaftliche Themen so viele unberührt lassen, so viele nur reine Praktiker sind…Die Masse möchte keine Theorien hören, sie wollen Lebenspraxis angeboten bekommen, schön einfach und handlich, Hintergrundwissen schadet dem gesunden Teint, dem gesunden Schlaf, dem gesunden Volksempfinden…

    Von manchen Menschen weiß man schon ziemlich früh, dass sie irgendwann aus Protest Deine Gruppe verlassen werden. In einer Spätphase sagen sie bei einem bereits angemeldeten Treffen kommentarlos ab, weil Deine Antwort nicht in deren Sinn war, dann verfasst man ein paar Zeilen, welche eine gewisse Konfrontation mit dem eigenem und einem anderen Wertesystem zur Folge haben könnte, vor allem möchte man das Wertesystem des anderen kennenlernen, vielleicht irrt man sich ja sehr und dieses Gegenüber hat ein ganz anderes Wertesystem als man denkt…Diesen Trotzreaktionen konnte ich immer wieder Zeuge werden, sie waren zwar nie in meine Richtung abgezielt, (bis eben diese beiden Male) aber befremdlich und traurig fand ich es trotzdem.

    Ich hoffe Elke, dass Du schon Lohn gefunden hast. Deine Worte strahlen innere Ruhe und Weisheit aus, so wirken sie zumindest auf mich…

    • User15
      Elke-Spiess, Freitag 17.06.2016 21:05h

      Rein real betrachtet, sind meine Worte ein Versuch , Ruhe zu begründen. In Anlehnung an Roland Barthes “Die Liebe zum Text” oder im Vernunftwissen, dass Handeln schon beim Denken und in der Wortwahl umgesetzt werden kann. Gerade aber auf Deiner Seite ist beides moeglich, zuerst kann man ordentlich lospoltern gegen Unpaesslichkeiten der Gesellschaft und danach wieder gelassen argumentieren. Das geht aber nur deshalb, weil man streckenweise durch passende Antworten erfährt, dass der Empfaenger mitdenken will. So kann man zwei “Ach zwei Seelen in der Brust” verbinden und auch Motivation zum weiteren Forschen bekommen. Daher ich den Austritt als Verspielen von Chancen sehe oder Nichtnuetzung von potentiellen Moeglichkeiten. Dies ist rein meine Auffassung und der Versuch der “Liebe zum Text” ist ein Vorsatz hinterher zu stolzieren, die materielle Nachfolge ist eine zweite Angelegenheit. Weil Nerven sind immer noch feinfühlig. Außerdem der heutige Tag fuer einen Austritt genau nicht passend, so habe ich das gesehen, auch verletzend vielleicht. Sofern eben das übergeordnete Ziel im Auge bleiben sollte.

      • User15
        Elke-Spiess, Freitag 17.06.2016 21:37h

        Noch, ad Hintergrundwissen: das ist ja nicht etwas, das unbedingt von selbst kommt, vielmehr eine lange Entwicklung, bei manchen ueber viel Geduld und Ausdauer bei Leidenskonfrontation. Dazu muss man aber wieder die Literatur heranziehen. Diese die umfangreichste Quelle ist. Dazu aber wieder muss es einen hintreiben.

        • User15
          Thomaspynchon, Sonntag 19.06.2016 02:17h

           Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen; Die eine hält, in derber Liebeslust, Sich an die Welt mit klammernden Organen; Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust Zu den Gefilden hoher Ahnen. (Faust I, Vers 1112 1117)

          Die Schriften von Roland Barthes erscheinen mir sehr erforschenswert, vielleicht werde ich mich einmal näher mit ihnen befassen…

          Die Frage, die Problematik des Hinergrundwissens werde ich ein andermal versuchen zu erörtern, ich bin heute schon zu energielos, um das Menschenlos in mein Bewusstsein eindringen zu lassen. (Vor allem, weil sich der Text, welchen ich vor dem berühmten Faustsatz gestellt hatte und eine Replik auf Deine ausführlichen Betrachtungen war, sich für immer in Nichts aufgelöst hat und doch irgendwo am Datenhighway noch vorhanden ist. Zwar noch immer da, aber für mich nicht mehr erreichbar, das ist die Metapher unseres Menschenlebens…)

          Ein furchtbarer Film, welcher gestern im ORF 3 lief, hat mich stundenlang verärgert, so seichtes und verlogenes wie “Die Werkstürmer” von Andreas Schmied aus dem Jahr 2013 habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht, obwohl es mich nicht verwundert, ist, dass dieser Film im Jahre 2013 der erfolgreichste österreichische Film an den österreichischen Kinokassen war.

          • User15
            Elke-Spiess, Sonntag 19.06.2016 12:12h

            Der Tag ist scheinbar länger, wenn das Denken an der Gesellschaft erst wieder zum eigenen Ich zurückfinden will, waehrend die Automatics weiterbasteln und in der Nacht schon heitere Pläne fuer Ihr Umsetzungsprogramm im Sinne der humansten Fortschrittglaeubigkeit entwerfen. Die schlimmsten Untaten passieren durch ständige Betriebsamkeit und 500 Handynachschaungen per Tag und Schreiorgien auf Face Book in der Nacht, Giftig und Gallig, die Sterne und Bewohner unter Himmelszelt fast nicht mehr schlafen können, weil der Dunst der Gedanken zum Himmel stinkt. Da war ja die Giftküche des Mephisto eine Wohltat, bewegt noch heute.

            Roland Barthes ist sehr interessant und sehr diffizil ,denn unangreifbare Ebene. In kleinen Einheiten kann man sich annaehern. Interessant ist vorallem sein Privatleben,worüber er selbst viel veroeffentlicht hat. Hier könnte man wieder einiges der Giftküche vorsetzen, da lese man"Die Wut des Verstehens", worin steht, das das Taktgefuehl besser ist als der gierige Verstehwahn, zum eigenen Nutzen. Der Film könnte einen anratzen, sich in der schmalsten aller Inselwelten des Rueckzugs einen anderen Film anzusehen: “Wie im Himmel” von Kay Pollak. Dann schwebe man in einer möglichen anderen Welt, denn dieser Film erklärt, dass man Liebe lernen kann und, dass ein Musiker Liebe verbreiten kann, ohne, dass er sich davon abhängig macht, weil er diesen sogenannten Egoismus der Kreativitaet selbst gar nicht wahrnimmt, vielmehr sich selbst verbreitet, ohne Absicht andere zu verführen. Schwer zu erklären, aber gut fuer die Galaxis und fuer die eigene Inselverteidigung, besser Inselberechtigung……

            • User15
              Thomaspynchon, Montag 20.06.2016 04:51h

              Ob wir es wollen oder nicht, die Menschheit ist darauf programmiert sich technisch weiterzuentwickeln, was machbar ist, wird machbar gemacht. Handy- und auch Facebook Botschaften können doch auch Botschaften der Liebe enthalten. Z.B. den Zuruf zum verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen und auch zu sich selbst. Zu Werthers Zeiten musste man Wochen, wenn nicht Monate auf Antwort warten, die jungen Herzen waren ganz verkümmert vor Sehnsucht und Ungewissheit, heutzutage kann doch so ein Jugendlicher wesentlich schneller Nachricht von seiner Liebsten bekommen. Die Schwingungen der Herzen werden nicht von den elektromagnetischen Schwingungen gezügelt, gedämpft, junge Liebe wird immer ungestüm und unverdorben sein, daran kann Technik und eine neue Welt(an)ordnung nichts ändern…

              Danke sehr für den himmlischen Filmtipp…

              • User15
                Elke-Spiess, Montag 20.06.2016 10:33h

                Also es wird gesagt, dass die Menschheit darauf programmiert ist, sich technisch weiterzuentwickeln. Dann entsteht die Frage: Welche Menschheit ist damit gemeint: Die Menschheit der Programmierer oder die Menschheit der Anwender. Am Anfang waren die Programmierer die geistige Elite und die Anwender schauten mit großen Kinderaugen, was sie vorgesetzt bekommen und lernen muessen. Mittlerweile wird dieser Entstehungsprozess vergessen und die Anwender muessen fast nichts mehr richtig lernen, weil einschalten genuegt. Die Anwender das als sehr bequem nutzen und gleichzeitig eine Dosis Manipulation empfangen, was der anderen Menschheit als überaus wichtig erscheint. Wer ist also die Menschheit, die die Technik fuer die Anwender erfunden hat? Der Schmerz der Liebe bei Werther hatte Sinn. Die schnellen Techno Botschaften sind momentane Vermittlungen, mit allerlei unpoetischer Langeweile. Was heißt junge Liebe? Im übrigen man den Gesamtzusammenhang betrachtet, dann ist der Zeitverschleiss durch schnelle Botschaften gewaltig, alles Ueberlegte dauert Zeit mit Sinn.

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 19.06.2016 15:12h

    Nachtrag zu E1: vielleicht wird aus E1 nochmals E2. Schließlich war er ja der Dritte in der Diskussionsrunde und so müssen wir auf eine wertvolle Meinung verzichten, auf Ebene gleich, so meine Ansicht. Das sage, besser schreibe ich, weil Austritte sind fuer die Ueberbleibenden wie ein Abschied. Mag etwas verrückt klingen, weil hier ja keine materielle Begegnung. Das hat aber auch Vorteile, denn Kopfgeburten sind auch Verbindungen. Nur so kann man von E zu E1 zu E2 mutieren, in diesem Sinne ein 1/ erl auf den Abschied, 1/erl zum Vergessen und 1/erl zur Transformation…

    • User15
      Thomaspynchon, Montag 20.06.2016 04:47h

      E1, E2-diese Bezeichung wurde genial von Dir gewählt, denn es ist wie eine chemische Verbindung, wenn die Chemie aber nicht mehr passt, soll man sie denn noch künstlich am Leben halten? E hat sich entschieden, er ist natürlich jederzeit wieder Willkommen, aber ein hinterherrennen gibt es nicht, dass würde zudem einer Entmündigung des Ausgetretenen bedeuten, denn sie wissen (hoffentlich schon) was sie tun…

      • User15
        Elke-Spiess, Montag 20.06.2016 10:43h

        Ich sehe hier gar keinen Konflikt, ist konstruiert. Wir sind ja nicht an die Ewigkeit der Meinungen gebunden. Die Technobotschaften muessen genau gefasst sein, denn nirgendwo entstehen so viel Missverstaendnisse. Zumindest sehe ich das bei EMails, der Sprung zur anderen Seite will gelernt sein, damit Resonanz entsteht.

        • User15
          Thomaspynchon, Montag 20.06.2016 11:58h

          Es ist nicht mein Problem, der Entschluss zu gehen war freiwilliger Natur, ich habe andere Sorgen…Ich verschwende nicht meine Energie für Unwillige, der freie Wille sei zu respektieren, akzeptieren…

          • User15
            Elke-Spiess, Montag 20.06.2016 11:59h

            Hallo, das ist auch nicht die Meinung, dass dein Problem . Die Meinung ist, dass das Problem gar keines im Wortsinn, also Problem ist. Es ist ein natürlicher Vorgang, der aber trotzdem als Botschaft beachtet werden kann, ich zumindest denke darüber nach, weil im Detail liegt auch eine weitere Botschaft. Nicht Aergernis, aber interessante Kundgebung.

            • User15
              Thomaspynchon, Montag 20.06.2016 12:41h

              Hallo, was ist die Botschaft? Menschen kommen und gehen, manche möchte man halten, bedauert, dass sie nicht länger im Umfeld deines Lebens geblieben sind, die meisten werden es nicht einmal zu einer Fußnote deines Universums schaffen. Aber man kann, soll und darf niemanden halten, menschliche Verbindungen wachsen natürlich.

              • User15
                Elke-Spiess, Montag 20.06.2016 13:19h

                Die Botschaft ist, dass er uns etwas vermitteln will, das er selbst nicht mitteilt. Dann waere die Sachlage weniger dramatisch als ein unerwarteter Austritt. Was meinst Du mit Fußnote deines Universums? Ich moechte jetzt den jungen Werther lesen. Danke fuer die Vermittlung.

                Wobei der soeben endlich gelesene Schueler Gerber von Torberg auch sehr interessant ist, die Intensitaet des Empfindens. Deswegen die Zeit um 18 schoen war. Spontan einfach……mit allen Konsequenzen.

                • User15
                  Thomaspynchon, Montag 20.06.2016 14:02h

                  Ja, aber diese Botschaft liegt eh auf der Hand. Ich dachte, da ist noch eine stärkere Botschaft zu entziffern, zu entschlüsseln…Nicht meines Universums, jedes einzelnen Universums, vieles ist universell…Fußnote als Synonym für Nebengleis, für Randerscheinung, für nicht besonders relevant für den weiteren Verlauf der Biographie…Der Schüler Gerber hat mir seinerzeit große Freude bereitet, man sah sich widergespiegelt, verstanden (Zudem gefiel mir der Schreibstil sehr) Der sadistische, autoritäre, frustrierte Lehrer begegnete einem in den 70 er und 80er Jahren des 20.Jahrhunderts noch sehr oft, Soldaten (im Geiste), nicht Menschen, wollte man noch immer aus den Jünglingen, Knäblein machen, Hausfrauen und Mütter aus den Fräuleins…

  • User35
    Elke-Spiess, Montag 20.06.2016 14:26h

    Na ja, das ist aber einfach, denn einmal war mir die Sache etwas Wert, in diesem Falle langfristig, dann mache ich eine Schlusserklaerung. Wenn die Zbsp. lautet “Ihr seid mir zu verschieden zu meiner Ansicht”, dann habe ich an der Oberflaeche mich erklärt und mich selbst auch. Das tut aber im Internet niemand, obgleich die Kommunikation bzw. Nichtkommunikation nach draußen mitverschleppt wird, fuer mich gibt es da keine Trennung oder ich kapiere es nicht, aber ich sehe es so. Stimmungen uebertragen sich, man ist ja mitdenkend.

    Der Stil des Schueler Gerber ist wirklich lesenswert, allein daher ist diese Schrift zu lesen, Freude am Lesen. Ich sehe das Buch absolut zeitlos, Gott Kupfer ist jederzeit in jedem möglich und die Erfahrungen von Gerber sind immer und überall. Das muss einem Schriftsteller gelingen, Zeitgeist ohne Zeitgeist vielleicht.

    • User15
      Thomaspynchon, Montag 20.06.2016 15:44h

      Er handelt eben wie er handelt, da habe ich keinen Einfluss darauf…

      Aber gewisse Systeme fördern einen Archetypen wie Gott Kupfer und andere Systeme können vielleicht verhindern sein Unwesen zu treiben…Die Gesellschaft ist im Wandel, derzeit tobt aber wieder ein ideologischer Krieg, wollen wir wieder die Kupfers an Macht gewinnen lassen oder nicht…

      • User15
        Elke-Spiess, Montag 20.06.2016 17:53h

        Ich sehe den Schüler Gerber als Inneres Psychogramm mitmenschlicher Beziehungen. Denn die familieninternen Beziehungen sind gar keine Parallelwelten, sondern mit den Lehrern verflochten. Das ist wahrscheinlich der Zeitgeist, damals sind die Schueler nachmittags bereits zu Hause gewesen. Der ideologische Ueberbau ist daher fuer mich oder vielleicht auch im Werksinn gar nicht relevant. Das war vor und nach Na.., immer schon. Spaeter wird das innere Psychogramm als Familienaufstellung behandelt. Jetzt habe ich das Buch gelesen, 4 HoerCds gehoert, da spricht Gabryell Baryli Gerber und Kupfer in anderer Stimmlage, na ja. Jetzt habe ich noch den Film bereit. Dann halte ich einen Vortrag , Ehrendoktorat, honoris causa leidicus……, herzlichst eingeladen

        • User15
          Thomaspynchon, Montag 20.06.2016 18:43h

          Das ist das schöne an Literatur, da sind viele Interpretationsspielräume und oft können alle stimmen, müssen sich nicht unbedingt gegenseitig ausschließen. Gabriel Barylli spricht die Hör CD, das ist witziger Einfall, jetzt ist er Gerber und Kupfer in Personalunion, köstliche Idee…Den Film noch ansehen, dann steht dem Ehrendoktorrat wirklich nichts mehr im Wege.

          Barylli ist zwar Narzist durch und durch, aber nicht unsympathisch, bloß seine eigenen Bücher sind etwas hohl, großes Blendwerk…
  • User35
    Elke-Spiess, Montag 20.06.2016 22:25h

    Derzeit meine ich, ein Film und ein Buch soll nur eindeutig interpretiert werden können und das ist durch mich. Guter Witz , aber Mehrdeutigkeit ist ja auch nicht im Sinne des Autors, er schreibt und meint, er ist eindeutig? Baryli scheint ein komischer Typ zu sein, ich sah ihn einmal mit seiner letzten Anvertrauten aus seinem Sportwagen steigen, ob er oder die Frau komischer waren ist umstritten. Ich glaube ja nicht so an seinen Narzismus, aber spielen kann er ihn gut, beizeiten könnte man sich darüber ärgern. Seine Buecher habe ich öfters angefangen, denn die gewählte Thematik ist anziehend: Pech und Bewaeltigung durch Verreisen z. Bsp. Furchtbar gedemütigt sitzt er dann, einsam und verlassen im Café in Italien und bald zieht neues Glück daher, ist doch schön , wer wollte das nicht. Man glaubt ihm das, auch privat, immer wieder neu und glücklich verheiratet….

    • User15
      Thomaspynchon, Dienstag 21.06.2016 03:48h

      Playwrights and screenwriters are often cautioned against sending a political message in their dramatic scripts; the public wants entertainment, not a lecture. Movie producer Samuel Goldwyn (1904-1961) has been credited with “Just write me the comedy. Messages are for Western Union” since at least 1943. The playwright Moss Hart (1904-1961) was credited in 1953 with saying, “If you’ve got a message, call Western Union.” Western Union used to deliver telegram messages, and the saying is also often given as “If you have a message, send a telegram.”

      Im Wochenmagazin “Profil” stand, dass Billy Wilder der Urheber dieses Zitats wäre. So wird ein und dasselbe Zitat oft vielen Köpfen zugeschrieben.Und das mit der Botschaft ist oft eine Sache, welche zu Missverständnissen führen kann. Es gibt Autoren, welche keine Botschaften übermitteln wollen, denn Botschaften haben oft einen moralischen, überheblichen Kontext, aber Literaturkritiker, oder die sich dafür halten sehen Dinge, welche der Autor nie gesehen hat. Ähnlich bei Freud und Zweig…Es gibt Autoren, welche eindeutig sein wollen, dann gibt es wieder Autoren, welche diese mannigfaltige Welt, durch bewusste Uneindeutigkeit darstellen wollen. Viele Schriftsteller sind überfordert, andere wieder verärgert wenn sie ihr Werk erklären sollen. Es gibt Schriftsteller, die wissenschaftlich, enzyklopädisch, systematisch und akribisch ihr Werk erschaffen, sie recherchieren, sie arbeiten mit sherlockholmser Genauigkeit. (Ich rede jetzt nicht von Sachbuchautoren, bei denen muss man das wohl als Selbstverständlichkeit annehmen dürfen.) Arno Schmidt gehörte z.B. zu dieser Gattung, dann gibt es Schriftsteller, so berichten sie es zumindest, welche wie in Trance und automatisiert schreiben. Die Mehrheit der Autoren wird wohl einer Mischform angehören…

      Angefangen und weggelegt, weil sie doch das gewisse Nichts hatten, oder irre ich mich? Und schnell ist G.B. wieder glücklich geschieden…Glücklich von einer glücklichen zur nächsten glücklichen Beziehung…

  • User35
    Thomaspynchon, Dienstag 21.06.2016 03:29h

    Genug der Worte für heute, die Nacht soll der Musik gehören. Dieses Stück habe ich zufällig entdeckt, falls es denn den Zufall gibt…Ich habe schon lange nicht mehr so unsagbar schöne Musik gehört, ich bin ganz entzückt und entrückt:

    https://m.youtube.com/watch?v=G-xSzQGHPQo

  • User35
  • User35
  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 22.06.2016 02:44h

    Der Schüler Gerber im Wandel der Zeit:

    https://m.youtube.com/watch?v=14qODFrnf64

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 22.06.2016 09:48h

    Zeitenwandel bei Barylli ist schon wieder vergessen, er schreibt in einem Buch ueber die Entwicklung der Anfaenge des Internet. Dafuer danke ich ihm. Ich ergänze das durch die Propaganda von Manipulation, Zbsp. durch ungewollte EMail, wie Angebot von Pflegeversicherung ab 35. Der Mensch der Zukunft: Pflegefall. Siehst Du Dich schon als Pflegefall, schon Versicherung abgeschlossen? Hast Du Mehrwert? Der Kapitalismus ist unkreativ, weil der Mensch des Kapitals nur seine Existenz erhaltet, Essenz erfordert mehr Anstrengung. Der Schueler Gerber braucht keine Einpassung in die Jetztzeit, denn das ist Kopie. Wer etwas authentisch befreundet, ist ja durch das Internet gar nicht mehr nachweisbar. Oder glaubst Du, dass Du noch weißt wer deine eigenen Ganglien sind, bei der Vielfalt der Tubes. Da kopierst Du quer zusammen und betrügest Dich und die anderen. Populär Entertainment is basically Propaganda for the Status Quo……

  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 22.06.2016 15:20h

    Wenn man es genau betrachtet, dann ist der Mensch ohnehin “nur” eine Kopie einer sehr langen Ahnenreihe. Zudem ahmt der Mensch in seinen ersten Lebensjahren seine Umgebung stark nach, das ist der wichtigste Lernprozess des Babys und Kleinkindes, beobachten und nachmachen.

    Propaganda und Manipulation ist kein neues Phänomen der Technik, der Medien, der neuen Medien, es funktioniert halt jetzt schneller und globaler. Aber im Gegenteil, Internet kann Lügen und Propoganda viel schneller und effektiver demaskieren, darum gibt es Internetzensur in Diktaturen, z.B. China, Iran etc. Die Idealvorstellung vom Menschen sollte man vor Augen haben, aber nie von anderen einfordern, nur sich selbst darf man fordern, wenn man will überfordern. Dem anderen sollte man nie sein eigenes Weltbild aufzwingen, aber durch subtile und weniger subtile Wege wird das schon seit Jahrhunderten gemacht.

    Internet ist Spiegel unserer (oft sehr niedrigen) Bedürfnisse. Meistbesuchte Seiten sind mit pornographischem Inhalt versehen. Danach wahrscheinlich Sport und Society. Aber Du bist doch selbst ein Teil des Internetsystems, Du nutzt doch auch die Vorteile dieser Technologie. Warum also nur die negativen Seiten betonen? Anonymität genießt Du wahrscheinlich doch auch, wir kommunizieren wie alte Bekannte und kennen uns eigentlich nicht. Was es auch immer ist, irgendetwas zieht dich zum Internet hin, bereitet Dir möglicherweise Freude.

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 22.06.2016 22:24h

    Mich langweilt das Internet, der Ueberfluss, die Faulheit des Sitzens, das startende Auge, die Anreizung der unentdeckungswürdigen Sinne, die sich einschaltenden Werbungen, die ewigen Nackerten, die sich überschießenden Cookies, Apps, die neuesten Blutbilder aus der ganzen Welt etc. Da war ja die Bunte Zeitung noch besser, kein Augenschaden und bunte private Notizen.

  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 22.06.2016 22:51h

    Ich sehe weder Nackerte, noch Blutbilder im Internet, die kommen ja nicht (auf allen Internetseiten) von selbst. Und beim Zeitung und Buchlesen sitzt man ja auch. Aber ist ja egal, es ist durchaus legitim ein Medium zu nützen und gleichzeitig es strikt abzulehnen.

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 22.06.2016 23:17h

    Auf der Generalseite, die zuerst eingeschalten wird, zumindest bei mir, werde ich empfangen mit Weltneuigkeiten, die ich sofort auch en Detail ansehen kann. Gleichzeitig huscht links eine Nackerte herein und rechts ein Kriegsheld, der sich auf die N stürzt und gleichzeitig ein paar Bomben losballert. Nicht einmal die N hat ihn gezähmt. Dann News über den linken gebrochenen Zeh von NN und die schicksalhafte Trennung der 10 wichtigsten Stars. Dazwischen, dass Schwarzenegger A. alle Frauen beim Filmen betatscht hat. Etc.

    Mittendrinnen erscheint das Neueste Apple- Modell . Vielleicht können andere sich die Titelseite anders einrichten..

    Die meisten liegen vor dem PC, im Dämmerzustand, zumindest außerhalb Arbeitsplatz. Wenn man ein Buch liegend liest, schläft man auch ein. Die blaue Strahlung des PC aber schadet, vorallem in der Nacht. Ich bin aber keine Predigerin, alles selbst erfahren.

    Ich lehne das Internet nicht ab, das traue ich mich gegenüber den Erfindern nicht. Ich wusste aber nicht, dass es so verwendet werden wird.

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 22.06.2016 23:22h

    Ich setze aber gerne fort, in der Beschreibung, was demnächst über den Bildschirm kreucht und fleucht, Daily Cinema, collagenartig.

    • User15
      Thomaspynchon, Donnerstag 23.06.2016 03:47h

      Muss ich Eintritt bezahlen? :)

  • User35
    Thomaspynchon, Donnerstag 23.06.2016 02:21h

    Die Titelseite kann man auf jeden Fall anders einstellen. Du könntest von Buddha z.B. empfangen werden, Jesus und Moses heißen Dich auch sehr gerne Willkommen…Etwas profaner und sehr beliebt sind JFK und RFK, sie grüßen immer herzlich und liebevoll…

  • User35
    Elke-Spiess, Donnerstag 23.06.2016 14:10h

    Das meine ich mit “verwenden”.

  • User35
    Thomaspynchon, Donnerstag 23.06.2016 15:26h

    War ja auch ironisch gedacht…Schade, dass Du das vorletzte Post wieder gelöscht hast. Ich wusste gar nicht, dass das geht, ich meinte, dass nur ich hier löschen kann.

  • User35
    Elke-Spiess, Donnerstag 23.06.2016 17:20h

    Den Schmäh habe ich mit Stolz erarbeitet, wie das geht, sehr gefinkelt. Gestern passierte folgendes: ich pausierte auf einer x-beliebigen Sitzbank im Stadtpark, nach langer Zeit erwachte ich wie eine Blinde, um links ein Schild zu sehen: “Elfriede Gerstl Steig” ein Schild zum Steg. Sass also schon eine Stunde und dann passierte das. Wunderte mich, dass es den Steg nach ELfriede Gerstl tatsächlich gibt. Spionierte den nächsten Steg an, dieser ist ohne Namen. Wie wäre es mit Josef Huber Weg? Wo muss man das einreichen? Zählte nach wie viele über den Elfriede Gerstl Weg spazieren, ohne das Schild zu lesen. Es gibt also noch zu entdeckende Wunder ….

  • User35
    Elke-Spiess, Donnerstag 23.06.2016 17:38h

    Ansuchen, " Ich, Josef Huber, Literat und Leser, frage an, ob der unbenannte Steg neben Elfriede Gerstl, zum kommenden Geburtstag mit meinem Namen getauft wird. Ich freue mich und danke für die Entlohnung meiner literarischen Freundschaft. Als Dank werde ich mit japanischen Musikerinnen mehrmals täglich über den Steg zu Johann Strauss spazieren."

    Danke.

  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 24.06.2016 01:51h

    Danke nein, ich mag weder einen Steg, noch Weg noch irgendwas, denn ich will nicht, dass die Leute auf mir herumtrampeln. Aber ein saftiger Geldpreis! Dagegen hätte ich nichts! Und einen guten!!! Koch oder Köchin, welche mir jeden Tag mindestens zwei mal am Tag köstliche Speisen zaubert.

    Ich hoff nur, dass Du meine Posts jetzt nicht auch löschen kannst, irgendwann enterst Du dann noch mein stolzes Literaturschiff…

  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 24.06.2016 09:50h

    “Frei wie die Vögel spazierten die Gedanken über sein Gesicht, sie flatterten in den Augen, setzten sich auf die halbgeöffneten Lippen, versteckten sich in den Stirnfalten und verschwanden schließlich ganz, dann leuchtete das Gesicht in einem warmen, gleichbleibenden Licht der Sorglosigkeit. Vom Gesicht ging die Sorglosigkeit in die Posen des ganzen Körpers über und sogar in die Falten des Schlafrocks.” “0blomow”, Iwan Gontscharow.

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 25.06.2016 09:04h

    Meine liebste Sportart ist Kaffeehaus- und Wirtshausmarathonsitzen…Wie fühlt sich Sorglosigkeit wirklich an?

    • User15
      Elke-Spiess, Samstag 25.06.2016 10:35h

      Das versuche ich gerade aus Oblomow herauszulesen. Die Frage der Sorglosigkeit ist die zentrale Frage, finde ich. Sorglosigkeit ist für mich, Oblomow zu lesen, ohne das Gefühl, wozu mache ich das. Zweitens dann eine halbwegs nicht abweichende Denkergegend, die aufzeigt, dass Bewegung und Hektik gefragt ist, damit maschinenhaftes Denken die Weltordnung erhaltet, auf die man schon längst pfeift, ohne Rousseau zu werden. Der aber wenigstens Spuren hinterlassen hat, Ressourcen für die nächsten. Desweiteren gilt zu unterscheiden, was man will und glaubt zu wollen. Die Ertragswelt so aber Einfluss nimmt, dass man leider viel in Stiller Demut dahinwarten muss, dass in diesem Leben die eigene Wertschöpfung schmal ist. Daher Wirtshaus-, Kaffeemarathonsitzen gar kein Selbstbetrug, vielmehr Ursprung des Lebens, die Hektoflitzos aber dich dabei quälen, weil in der sichtbaren Mehrzahl. Barockmusik mit Cembalo klingt auch anders.

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 25.06.2016 10:41h

    HEKTOFLITZOS mit Cembalobegleitung.

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 25.06.2016 11:32h

    Sorglosigkeit ist zu wissen, dass ein Satz eines OriginärSchaffenden die ganze abergläubische Welt aus Ihrem Anhaften befreien kann: Sic Ravel"Ihn selbst wundere der große Anklang seines BOLERO, denn für ihn sei dieser absolute NICHTMUSIK." So werden mit einem Satz ganze Hoffnungen desillusioniert, das Leben als Illusion dargestellt. Wie erleichternd……?!

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 25.06.2016 11:54h

    Hektoflitzos ist wirklich eine interessante Wortschöpfung, Thomas Bernhard und Martin Heidegger waren sehr kreativ im (er)finden neuer Wörter. Generell sind durch Philosophen Wörter neu gebildet worden und dadurch ganze Denkuniversen. Durch das entstehen neuer Technologien, neuer Sportarten, neuer (geistentfremdeter) Trends, gibt es jetzt fast wöchentlich neue Wortbildungen, die sich aber an Stumpfsinn übertreffen wollen und daher umso leichter sofort das Kollektiv erreichen, sofort gedankenlos im allgemeinen Sprachgebrauch verankert sind. Unsere Sprache degeneriert zusehends, wird infantil, möchte nur noch die Lügen und die Ratlosigkeit verdecken, Zweckoptimismus. Heutzutage sind die Leute stolz Analphabeten zu sein, man darf Sprache unbestraft verhunzen, das wird noch lustig und als en vogue empfunden.

    Die Frage stellt sich, inwiefern empfand Ravel den Bolero als Nichtmusik, wie hat er Nichtmusik definiert, empfand er den Bolero als musikalisch minderwertig, oder war mit Nichtmusik für ihn eine revolutionäre, neue Kunstform gemeint?

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 25.06.2016 13:00h

    Hat jemand die deutsche Sprache mit neuen Wörtern erobert? Ernst Jandl hat mit Worten musiziert. Bei Albert Drach kann man sehen, dass er vorhandene Wörter anders umschreibt, wodurch die Langeweile der Worte in Bewegung kommt. Ingeborg Bachmann hat Wortinhalte psychologisch umgesetzt, Thomas Bernhard hat Worte wie Endlosschlangen aus sich herausgezogen. Heidegger ist umstritten wie Heinrich Harrer. Letzterer alle Religion befleckt, weil man könnte ihn für einen ziemlichen N halten. In eventuell hat Ravel gemeint, dass der Bolero ein Nebenprodukt ist, wie Semmelbrösel, aufgeschnappte Übungsnotizen, die der Musiker wie Einstein an die WC-Pinwand hängen. Muss noch nachgeforscht werden.. Sorglosigkeit ist mit Schwimmflossen im Café zu sitzen, damit die Nixe die Körperhitze immer richtig temperiert.

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 25.06.2016 14:27h

    Richard Strauss war wiederum viel zu lange unumstritten, gut er war jetzt kein wirklicher ideologischer N, aber er war ein Karriere N und auch das ist nicht wirklich schön. Schrecklich finde ich es, dass die Biene Maja in Form der japanischen Zeichentrickserie meine Kindheit oft erhellt hat, aber ich damals nicht wusste, dass deren Schöpfer, Waldemar Bonsels, eher dunkle Gedanken in Bezug zu Juden hatte. Sein Werk ist Blut und Boden Prosa, eine faschistische Kinderbibel. Einer meiner Lehrer in Strebersdorf hieß Bruder Waldemar, aber der war ein gütiger und gerechter Mann, ohne Bestrebungen intoleranter Art. “Nathan der Weise” lag im sicher näher als “Mein Kampf”, welchen man in Italien vor kurzem als Gratisexemplar zur Zeitung “Il giornale” des Belusconibruders bekam…Den kleinen oder großen Braunen musste man aber dann gesondert im Café bestellen…

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 25.06.2016 15:58h

    Falls ich als nächsten Autoren den Gontscharow wählen würde um eine Buchbesprechung meiner kleinen Gruppe abzuhalten, welches seiner Bücher wäre denn besonders geeignet? Sollte es “Oblomow” sein, oder doch besser ein anderes?

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 25.06.2016 16:36h

    Bruder Waldemar aus Strebersdorf, scheint interessant, als Biographieanwärter. Fragen an ihn: Was denken Sie über das Wort “ShitStorm”, wie denken sie sich das adäquat deutsche Wort? Oblomow ganz und gar zu lesen, ist nur möglich, wenn man sich die Zeit nimmt, das zu unterrichten , kann Bruder Waldemar vermitteln. Osterfesten putzen bei 35 Grad, plötzlich ist das Gehirn ohne jede Leidenschaft für die Geliebte Temperatur, Wüste im Kopf, beängstigend.

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 25.06.2016 16:57h

    Osterfesten ist Fenster Temperatur ist Literatur

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 25.06.2016 22:25h

    Ich glaube, dass Bruder Waldemar diesen übelriechenden Sturm, als Aufstand der (oft Intellektuellen) Zwerge gesehen hätte…

    https://m.youtube.com/watch?v=5-68XIgYWP4

    Ihr Shitstormer bitte mehr Weihrauch einatmen, das beruhigt und fördert die Denkleistung:

    https://m.youtube.com/watch?v=-UCdTnuLruA

  • User35
    Thomaspynchon, Sonntag 26.06.2016 21:35h

    Schade, schon wieder den Beitrag gelöscht. Warum? Das kannst nur Du, Bruder Waldemar und der Wind sagen…

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 26.06.2016 22:16h

    Gibt es was Neues, revolutionär und erleuchtend, die Weltkugel absolut ändernd?

  • User35
    Thomaspynchon, Montag 27.06.2016 01:04h

    Möglicherweise, solche Prozesse kommen nicht über Nacht und sind vor allem oft viel zu subtil, als dass man sie mit bloßem Auge erkennen könne…

  • User35
    Thomaspynchon, Dienstag 28.06.2016 19:50h

    Würde sich Ingeborg Bachmann mit ihr verstehen? Oder müsste man nicht vielmehr fragen, versteht diese gehypte Künstlerin (?) überhaupt Ingeborg Bachmann? Was hat dieses Facebookphänomen in Klagenfurt zu suchen? Oder ist sie gar nicht überschätzt, sondern ein Jahrhunderttalent?

    http://derstandard.at/2000039728915/Binge-Reading-in-Klagenfurt-mit-Stefanie-Sargnagel?ref=nl&userid=111269&nlid=22

  • User35
    Lisavenus, Mittwoch 29.06.2016 06:19h

    Klingt spannend.

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 29.06.2016 11:07h

    In dem zu lesenden Artikel tritt Ihr , der Künstlerin Wertesystem, eigentlich klar hervor. Gelangweilt oder ? Dass Sie aber keine klassische Literatur schafft, sagt sie ausdrücklich. Titel: Langeweile mit erregender Kopfbedeckung gegen gesellschaftliche Fadesse. Solche Ansätze von Bewegung gab es immer. Blog Animation .

    Wer vielleicht kompetente Auskunft geben kann, ist Klaus Kastberger, seinerseits Germanistikprofessor und nunmehr Chef des Grazer Literaturhauses. Bei einer ORFLiteraturveranstaltung bezeichnete er ein eben erschienenes Buch einer deutschen 23jährigen Jungautorin als “NICHTBUCH”. Dieses NICHTBUCH hatte ich gerade gelesen und fand es einen guten Bericht einer existentialistisch/ von der Gegenwart gelangweilten Jugend, wie Pasolini in den Randbezirken der Stadt. Trotzdem ist es also ein literarisch betrachtetes NICHTBUCH.

    Also leben wir im Zeitalter der kurzlebigen Nichtbüchet?

    Jedoch, was sagt, Josef Huber selbst zur Bachmannteilnehmerin? Würde mich interessieren.

    Danke……

  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 29.06.2016 14:44h

    Danke, dass die unwesentliche Meinung von Josef Huber von Interesse ist. Josef Huber ist hin und hergerissen zwischen Faszination und Ablehnung im Zusammenhang mit dieser Dame. Ihr Mut sich und das von ihr Geschaffene ständig zu präsentieren, mal im kleineren mal im größeren Rahmen, verlangt mir Respekt ab. Wahrscheinlich hat sie eine gewisse exhibitionistische Ader, was ihre Opfergabe dann natürlich schmälert. Andererseits ist da schon eine große liebenswerte Scheu zu erkennen, eine natürliche Ängstlichkeit vor der anonymen Masse, welche jetzt in ihre Lesungen strömt. Man merkt, sie wäre lieber selbst Teil dieser anonymen Masse geblieben, die Rolle der einsamen, gesichts- und geschichtslosen Bloggerin und Unfacebookerin hat sicher mehr ihrem Naturell entsprochen. Ihre skizzenhaften Schilderungen sind nicht unoriginell. Ihr Humor scheint ein Schrei nach Liebe und Nähe zu sein, aber andererseits wirkt dieser nicht konstruiert oder intellektualisiert. Sie ist eine humoristische Naturbegabung. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie an ihren Sätzen herumfeilt, spontan und direkt sind sie. Sie reflektiert ihr Leben, ihr Umfeld, aber sie schafft Miniaturen, keine Epen. Sie ist eine kleine Meisterin der Lakonie. Ich empfinde sie als Anti-Peter Handke. Ihr (manchmal derber) Humor scheint zudem Selbstschutz zu sein. Sie strahlt eine große Sensibilität aus, ein sehr intensiver Gefühlsreichtum geht von ihr aus. Ihre Gedankensplitter bergen viel Weisheit, sie wirkt viel älter und reifer, denn teilweise sind da Sätze und Botschaften, welche eine wesentlich längere Lebenserfahrung vermuten lassen würden, als lächerliche drei Dekaden. Diese unendliche Trauer, wenn man ihre Augen sieht, wenn man sie sprechen hört, ja, diese unendliche Trauer versteht man nur zu gut…

    Und doch werden diese großen Gefühle mit einer längst schon in Resignation umgewandelten Gleichgültigkeit vorgetragen. Sie spricht so, wie die wunderbare Band der Hamburger Schule, “Die Sterne”, singen…

    Sie wirkt authentisch, doch ihr Künstlername erhebt sie automatisch in den Status einer (morbiden, biszuweilen destruktiven) Kunstfigur…Ich hätte Lust irgendwann mit ihr auf ein paar Bier zu gehen um meine Eindrücke nicht nur auf der Basis aus den Medien machen zu können…

    https://m.youtube.com/watch?v=ujm7X8nKruk

    https://m.youtube.com/watch?v=TGJkScgiEIU

    https://m.youtube.com/watch?v=FOv6BS7yeF4

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 29.06.2016 19:44h

    Danke für Deine Bemühung , die Dichterin zu beschreiben. Wenn Du vor Dir selbst soviel Achtung hast wie von der Dichterin, wo wärest DU dann? Ich habe heute in der Kleinen Zeitung ein Interview mit S gelesen ( ist das ihr Originalnahme?), so habe ich wieder Einiges über Sie erfahren, unter anderem, dass Sie von oben beschriebenem Kastberger für die BachmannLesung angefragt wurde. Dieser ist eigentlich ein Kenner. Das genannte Interview fand übrigens im Café Rüdigerhof statt, somit Du große Chance hast Ihr zu begegnen.

    Ein bisschen Zynismus am Rande : Der Surrealist Aragon liest auf You Tube ein selbst verfasstes Gedicht: “Les yeux d’ Elsa”, es ist wunderempathisch. Augen sprechen.

    • User15
      Elke-Spiess, Mittwoch 29.06.2016 20:42h

      Der Fall S wird jetzt interessant: So die Frage: was meinst Du mit Anti Handke? Mir fällt auf, dass Ihre " Tagebuchnotizen" über oder während der Call Center Zeit schon über eine-persönlich- emotionale Schreibart hinausgehen. Sie beschreibt aus meiner Sicht auch nicht ruinöse subjektive Eindrücke , sie erreicht eine dritte Ebene, das Gedankengut fliegt gleich wieder weg, hat aber während des Zuhörens eine legitime Möglichkeit an jene zu appellieren genauer hinzuschauen, wenn Die können und dann die Worte zu finden, abstrakt. Das erfordert schon Naturtalent. Das ist nur meine Meinung, da ich als jahrelange Tagebuchschreiberin diese Fähigkeit nicht so habe. Und die Literaten immer über den Wert von Tagebuchnotizen plauderten. Ich glaube, sie feilt wirklich nicht am Text, es kommt aus Ihrem tatsächlichen Erleben, überspringt dabei den banalen Leidensdruck. Sonst müsste Sie vorher alles anders geschrieben haben.

      Danke…

  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 29.06.2016 21:38h

    Sprengnagel ist ihr bürgerlicher Name. Obwohl sprengen doch gar nicht weniger subversiv wäre: Etwas in die Luft sprengen. Den Rahmen sprengen. Grenzen sprengen. (Den Rasen sprengen aber weniger) Etc. Ich würde nicht wagen sie (nüchtern) anzusprechen, im Kaffeehaus möchte man doch seine Ruhe haben und ein lästiger Promijäger zu sein liegt nicht in meiner Wesensart. Anti Handke: Handke nimmt sich Zeit, bildet seine Sätze mit Bedacht und Sorgfalt, dringt zum Kern vor, ist episch, sucht die Magie, das Geheimnis hinter der Oberfläche, sucht die perfekten Sätze um die Welt zu beschreiben, er ist Perfektionist. Sie hat vor allem das Talent das Komische im Traurigen und das Traurige im Komischen auszuloten. Sie hat ein gutes Gespür für Sprache und Stimmungen. Ja, ich würde sie auch als Naturtalent bezeichnen, aber sie kommt ja ursprünglich nicht aus einem Gemeindebau, sondern aus feineren Verhältnissen, und dort werden in der Regel sprachliche Feinheiten von Kindheit auf schon geschult. Perfektionismus scheint ihr nicht wichtig zu sein, mir scheint, sie arbeitet schon sehr viel mit Bauch. Ob ihre Provokationen nicht auch zum Teil Kalkül sind, wage ich nicht zu beurteilen. Denn Sexualität thematisiert sie sehr gerne, aber unsere Gesellschaft goutiert solch eine Offenheit nicht wirklich. Zeitweise erreicht sie eine dritte Ebene, manches ist aber auch nur eindimensional, möchte aber wahrscheinlich auch nicht mehr sein. Und sie ist eine sehr attraktive, schöne, weibliche Frau, dies kann im Medienzeitalter auch nicht schaden. Sie wirkt unverdorben, unschuldig, auch während sie ihre teils bösartig wirkenden Sätze unverhohlen, unverhüllt, demaskierend und schonungslos an den Mann, an die Frau bringt. Ich glaube sie ist unverdorben und unschuldig im besten Sinne des Wortes…

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 29.06.2016 22:21h

    Du kannst auch in die Lugner-City gehen, dort ist Ihr Schreibtisch , fast täglich. Sie schreibt dort Ihre Eindrücke des Rundum. Street Art Workerin. Die Herkunft ist, wie Camus beweist oder Lavant nicht so wichtig. Camus war ein “Armenhäusler”. Jedenfalls hat S vorallem auch Redetalent, damit Sie gut lesen kann. Und Sie macht das gerne, das wandernde Schreibbüro.

    Mit einem Wort, Göttin des Glücks. Man könnte ja vor Neid zerspringen oder sie liebend bewundern. Vielleicht beides und zerfließen……

    • User15
      Elke-Spiess, Mittwoch 29.06.2016 22:45h

      Unverdorben und unschuldig, das glaube ich keinesfalls. Das wirkt so, weil Sie will Freiheit und hat die seltene Gabe diese zu leben und umzusetzen. Dadurch äußert sich Ihr eigener, sehr bodenständiger Wille, wodurch sie auch eine Aura der Unverfälschtheit um sich hat. Das hat mit unschuldig und unverdorben wenig zu tun, es ist die Natürlichkeit eines Freigeistes, den die nicht leben, die dann Ihre Texte hören “müssen”. In etwas radikalerer Form als sie wollen.

      Könnte stimmen, aber ich gehe in die Lugner City , mit Ihr einen Café trinken, wenn Sie mich wahrnimmt….. Ein Autogramm mit Bild, bitte, ich zerfließe….

  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 29.06.2016 23:18h

    Camus, Lavant sind eher die (in schlechten Filmen dann oft romantisierte, verklärte) Ausnahme. Ich empfinde sie unverdorben und unschuldig, das lasse ich mir solange nicht nehmen bis ich durch persönlichen Kontakt vom Gegenteil überzeugt werde. Außerdem haben wir möglicherweise andere Ansichten, verschiedene Blickwinkel was Unverdorbenheit und Unschuld bedeutet…Auch Du kannst ja Großteils nur Mutmaßungen anstellen in Bezug zur gefeierten Künstlerin, welche inzwischen an vielen Örtlichkeiten Hof hält, residiert… Ist sie die neue Wiener Kaiserin und Königin?Freiheit hat sie ja anscheinend im Moment nicht mehr so viel, denn sie klagt bereits über die Verpflichtungen, welche man eingehen muss, um den Ruhm auch in Geld umsetzen zu können. (in dieser konkreten Fom hat sie das natürlich nicht gesagt) In der Lügner City halte ich es nicht länger als zehn Minuten im Jahr aus, bewundernswert dort fast täglich Stellung zu halten, das nenne ich Hingabe und Opfer…

  • User35
  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 01.07.2016 12:28h

    Wir lieben Österreich, warum? Wegen HEUTE. " Der Sprache wird heute die Sprache genommen. Auf der einen Seite gibt es einen ungeheuren Lärm, einen Kommunikationslärm, auf der anderen Seite eine unheimliche Stummheit. Und diese Stummheit unterscheidet sich vom Schweigen. Schweigen ist sehr beredt. Schweigen hat eine Sprache. Stille ist auch beredt. Stille kann auch Sprache sein."

    Byung-Chul Han

  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 01.07.2016 22:57h

    Ich verstehe nicht warum man immer so macht als ob bestimmte Situationen früher anders gewesen wären. Sprachlos waren schon immer mindestens 80% der Weltbevölkerung. Solche Sätze, wie diese von Herren B.-C. H. klingen bedeutungsvoll sind aber im Prinzip Leersätze, welche vielleicht für einen Wandkalender oder für ein Poesialbum einen gewissen Wert erreichen können, aber die Welt war schon immer lärmend und hohl…

  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 01.07.2016 19:40h

    Stefanie Sargnagel bei der Bachmann Lesung und die anschließende Besprechung wollte ich hier®einladen, technisch nicht funktioniert. Mir gefällt Sie , denn endlich formuliert jemand etwas, was Zbsp. eine der Juristinnen als banal bezeichnet. Kastberger hat genau erkannt, dass die Milieubeschreibung nicht jene des unteren Milieu ist, vielmehr ein ganz normales tägliches Gasthausmilieu, das ebenso in Karlsruhe stattfinden kann. Und die deutsche Juristin meint das Banale sei banal, nicht Literatur. Problem ist halt der Wille das Ganze nicht als Wiener Befindlichkeit zu sehen, Germanist kommt vielleicht aus Germanien, Bachmann kann leider nicht mehr sprechen. In Summe ein Lichtblick und gute Chancen . Und man kann nicht aufhören, die Statements zu hören. Im übrigen ist das ja auch politische Literatur, kein Göthe.

    Scheinbar war die Wahlkartenauszaehlung schon immer “irgendwie”, folglich Karma, dass gerade Strache damit punktet. Beide aber wissen schon heute, dass sie morgen fix gewinnen. Folglich gibt es dann in Österreich 2 Bundespräsidenten, das ist auch lustig.

    • User15
      Thomaspynchon, Samstag 02.07.2016 01:58h

      Stefanie Sargnagel hat wirklich Sprachwitz, eine gute Beobachtungsgabe, ist talentiert und aufgrund ihrer noch sehr jungen Existenz stehen ihr sicher noch sehr viele Wege offen. Aber was hier teilweise an Superlativen herumgeflogen ist und an bedenklichen Vergleichen zu Sprachgiganten hat mir die Laune eher verdorben, total abgehoben und unsachlich wurden da Lobeshymnen komponiert und gesungen, eigentlich geschmettert, pro forma wurde zwar ein wenig relativiert, aber so halbherzig und lau, dass sie es gleich sein hätten lassen können.

      Es gab in der Geschichte schon 2 Päpste, 2 Kaiser zur selben Zeit, es wird Zeit für 2 österreichische Bundespräsidenten, denn die Farce, eigentliche eher Burleske muss ja weitergehen, denn wir sind ja in Österreich…

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 02.07.2016 08:47h

    Den " Generationenkonflikt" reißt S in einem Satz an: " die 50jährigen verlassen in der Früh schmusend das Lokal", oder so ähnlich. Die 50jähtigen sind doch zumeist verheiratet? Jedenfalls wird klar: zwischen 30 und 50 liegen noch Eishöhlen und tertiäre Sprünge. Das vermittelt Sie. Ich habe damit kein Problem, denn ich bin heute noch so schreibend wie Sund deren Gedankengänge sind ja in den 70 er ff Jahren völlig normal gewesen, in der Kunstszene überhaupt. Somit man auch sagen könnte, die Bachmann Juristen lechzen nach freier Textfindung, weil insgesamt eine hochangepasste unterdrückte Kunst nichtbewegung stattfindet. So zieht die Kommission aus Stephanie Satgnagel verzweifelt das Aufbegehren heraus, das für Literatur eigentlich notwendig ist. Weshalb man sich fast schämt, wenn man das selbst noch gleich kennt. Das ist eigentlich urtraurig und könnte vielleicht dem abgeholfen werden, dass die 50 jährigen auch zur Bachmann Lesung geladen werden. Selber Schuld also die Veranstalter, wenn Sie diese Verbindung auflassen. Kastberger fördert frischen Wind, den bringen aber auch noch 50 Jährige, nicht nur schmusend……

  • User35
    Thomaspynchon, Dienstag 05.07.2016 18:17h

    Ja, die zwei 50jährigen waren wahrscheinlich verheiratet, aber nicht miteinander…Ich war am WE im Werkl im Goethehof und dort gibt es keinen Generationenkonflikt , dort lesen vom 18 jährigem Theologiestudenten bis zur 77 jährigen Hofratswitwe alle Generationen in trauter Eintracht ihre Texte…

    Ja, Deine Analyse scheint mir zu stimmen, jedes Pseudo Aufbegehren wird schon dankbar angenommen. Dabei ist ja auch unsere Sargnagel inzwischen mehr saturiert, als widerständlich…Weniger Sargnagel, als Sattnagel…

  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 06.07.2016 07:32h

    Stephanie Rotkäppchen begehrt und bezwingt den bösen Wolf…

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 06.07.2016 22:30h

    https://m.youtube.com/watch?v=3p_3gI5S7QU

    Falls das Frühstückszeremonial und das Zähneputzen, Anzahl der Lebensjahre mal täglich, nachdenklich stimmt oder urfad…

    • User15
      Thomaspynchon, Mittwoch 06.07.2016 22:46h

      Ja, aber auch das Alte war einmal neu, bestimmten Gedanken, Vorlieben, Handlungen, Menschen gibt man aber dann doch die Chance zu einer ständigen Wiederholungseinheit zu werden und somit zur symbolischen Geliebten, Anvertrauten…

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 06.07.2016 23:48h

    Durch’s Reden kamaten di Leute zam, denn 1. ich 2. Kierkegaard 3. der Filmemacher, der 2 Sentenzen herausnimmt 4. Überträger 5. Empfänger, macht 5 Verfälschungen. Nr. 6 das Procedere des Teeaufgusses wieder eine neue Assoziation . Ich schon im Vorfeld aber weiß: Zbsp. 50×360, diese 360×2, Zähneputzen, diese Gesamtheit ist doch eine Höchstleistung an Wiederholung. Da wuerde der Tee alleine genügen, diese Wiederholung darzustellen. 50×360×2 oder 50×360 (x2) oder 2×360sind und dann mal50, …… I

  • User35
    Thomaspynchon, Donnerstag 07.07.2016 01:33h

    In Wirklichkeit (?) gibt es überhaupt keine Wiederholungen, jeder Moment, jeder Augenblick, jede Aktion etc. ist einzigartig. Die Wiederholung in der vollen Ausschöpfung seiner Bedeutung ist eine Unmöglichkeit.

    Durch ’ s Reden kommen die Leute zusammen. Ist dem wirklich so?

  • User35
  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 08.07.2016 01:39h

    Das möchte man sich nicht bildlich vorstellen müssen…Etwas enttäuscht, dass der vorige Beitrag wieder ins Nirvana entflohen ist, sehe ich mir schlaflos einen sehr guten Film an…Deine Sätze möchte man sich manchmal auf der Zunge zergehen lassen, doch die Löschtaste entreißt sie dieser Seite…

  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 08.07.2016 09:15h

    Eine Realisierung ist keinesfalls sich vorzustellen, dazu dient ja der Geist des auch immateriellen Menschen. Interessant aber ist , dass die angeführte Sprache in den Medien mehr bewirkt als eine herkömmliche Argumentation, eben alles muss konsumier ar vorgestellt sein. Was aber durch Aussagen provoziert wird. Ich habe mehr Angst vor dem Arzt, der solche Aussagen trifft. In einem Interview soll er zu einer Reporterin als humanistisches Prinzip angeführt haben, dass jeder Mann und Frau, die sich gegenüber stehen zur Vereinigung vorgesehen wären. Deshalb er Freiwillige Kinderlosigkeit ablehne. Hintergrund: ein Spital, in dem sich viele Frauen in den Sozialdienst stellen, ohne Knder. Dies ist scheinbar in der öffentlichen Diskussion untergraben worden, weshalb wieder die Zusammenhänge einfach wegignoriert. Gefährlich, oder?

    Also ich persönlich fürchte solche Aussagen das ist weder von Gott noch von einem Arzt auszuhalten. Rein ethisch. Ich hoffe immer auf ethisch denkende Mediziner bzw. , dass der Arzt kein russisches Roulette mit Einstellungen spielt….

  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 08.07.2016 12:04h

    Today is my Birthday i hope not my Last…. Bevor S.S. geboren wurde war da eine Künstlerin aus den kanadischen Wäldern, welche alles was S.S. vertritt vorweggenommen hat. Ich habe ihre Kunst geliebt, ich liebe Sargnagel, ich liebe?!…

  • User35
  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 08.07.2016 12:10h

    Hier ist mein ultimativer Birthdaysong:

    https://m.youtube.com/watch?v=wzMzgbmFCt4

  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 08.07.2016 17:57h

    P.S: Elke, Deinen Beitrag würde ich immer wieder mit Genuß lesen, aber ich bin keine Beantwortungsmaschine, gib mir Zeit zum Antworten und zum Denken…

  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 08.07.2016 16:11h

    Rocket man…

  • User35
  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 08.07.2016 21:04h

    Interessant: 16,11 Uhr nach 17,57 Uhr, oben in der Zeitchronik Wenn Du heute Geburtstag hast ,dann alles Gute, viel Erdung abseits vom Internet, gesunden Schlaf vorallem, damit dies die Energie aufteilt und nicht verbraucht. Wenn Du heute Geburtstag hast: 50 oder 48 ?

    Antwortmaschine: ich arbeite eher daran etwas zu äußern, eine sofortige Antwort entspricht nicht den Gesetzen. Das Internet ist ja keine Melkkuh, an deren Euter sich die zufriedenen Kids anhängen, weil Sie Nahrung suchen. Obgleich, die Gefahr ist gegeben.

    Alles Güte! Hast Du heute Geburtstag?

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 09.07.2016 09:32h

    Ja, der 08.07 wird jetzt schon seit 47 Jahren mir zu Ehren gefeiert…Obwohl man eher meine Mutter oder meinen Vater (be)feiern müsste, denn mein Beitrag zur Geburt war ja mehr ein passiver…Vielen Dank für den Glückwunsch! Julie Doucets Werk gilt es wiederzuentdecken:

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Julie_Doucet

    http://66.media.tumblr.com/UNwncK2Y4b5a17gejFb4mL2Q_500.jpg

    http://i.imgur.com/Ie1bt7l.jpg

    Falls Du S.S. triffst, erzähle ihr von J.D., ich glaube, dass sie sie mögen wird…S.S. Ist ja Studentin der bildenden Künste, sie sollte den Weg der Zusammenführung von Bild und Text verwirklichen. Österreich leidet an zu wenigen Comicsautoren, es kann doch nicht sein, dass es nur antisemitische FPÖ Comics mit schwachsinnigen, hetzerischen Botschaften in diesem Land zur Bekanntheit schaffen. Diese Menschen schrecken vor keiner Infamie zurück, nehmen Hip Hop und verkehren deren Philosopie ins Gegenteil um. White power?!

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 09.07.2016 09:36h

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Peter_Bagge

    http://www.peterbagge.com/

    Hier ist noch ein Beispiel, dass Comics einen reflektiven, höchst effiziente, soziologisch relevante Analyse zum Zustand einer Gesellschaft abliefern können. Peter Bagge ist schonungslos und sein Humor ist hochwertig.

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 09.07.2016 10:12h

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ministerium_der_Angst

    Lang lebe Fritz Lang, er sterbe nie…Sein Genius spiegelt sich wieder, indem er das Triviale, Banale zu einem Weltenkomplex zusammenfügt…Kafka und Lang verschmelzen, ich fühle mich so allein, wer hilft mir…

  • User35
  • User35
  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 09.07.2016 13:16h

    Interessant: Ronny Urini. Dieser ist in derselben Stadt aufgewachsen. Wie er zu seiner Musik kam würde mich interessieren, in Krems ja nicht leicht. Einmal war ich auf seinem aller Anfang Konzert, als Eintrittkarte gab es kleine orangefarbene Platten. Die Musik war relativ “ungewöhnlich.” er arbeitet noch immer am Stil, das bewundere ich. Seine Schwester war auch schon so kurios wie er. Diese Familiengeschichte würde mich sehr interessieren. Wenn ich Elton John daneben stelle, finde ich die Konsequenz des RU ausdauernder. Vielleicht, weil ich ein paar Spuren von ihm kenne vor dem Hintergrund einer Stadt, die durch Unterground eher sich bedroht fühlt.

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 09.07.2016 13:48h

    Dieser E.J. hat alles verraten, was Musik in der konsequenten und intensiven Interpretation bedeutet, dieser inhaltsleere Tiefgang schmerzte meine Seele so !!!! sehr, dass ich den Aufschrei nicht mehr vernehmen konnte, vor inhaltslosem leeren Schreien…

    • User15
      Elke-Spiess, Samstag 09.07.2016 14:01h

      Mein Gedächtnis ist grandios: RU “Mitternacht in der UBahn”, hier steht Tod, was die Stimmung falsch tituliert. Aus jetziger Sicht entdecke ich, dass Ronnie Urinie seiner Zeit voraus war, als “Landflüchtling” hat er gleich qualitative Transformation gemacht. Damals hat das vielleicht kaum jemand verstanden.

      Elton John ist aber als Musiker doch konsequent. Was hat er verbrochen?

      • User15
        Thomaspynchon, Samstag 09.07.2016 16:54h

        E.J. war anfangs ein progressiver Musiker, jetzt wiederholt er sich nur mehr in einer Schmazbesuddelung…

  • User35
  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 09.07.2016 16:59h

    Wenn schon Schmalz, dann so geartet:

    https://m.youtube.com/watch?v=2nm4xv3firw

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 09.07.2016 17:17h

    Hier wird Shakespeare simplifiziert und vulgarisiert:

    https://m.youtube.com/watch?v=cM1Yz6rF73U

  • User35
  • User35
  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 10.07.2016 09:22h

    UTOPIA ist Nichtort, nix wie hin….:

    https://m.youtube.com/watch?v=F2RSw5bBLaI

    • User15
      Thomaspynchon, Sonntag 10.07.2016 10:10h

      Herrlich, ich warte dort auf Dich!

  • User35
  • User35
  • User35
  • User35
  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 15.07.2016 09:36h

    http://derstandard.at/2000041076835/Sprechender-Rollmops-Was-gesagt-werden-darf?ref=nl&userid=111269&nlid=22

    Die Niederungen des Internets und was hat das alles noch mit Literatur zu tun…

  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 15.07.2016 22:02h

    http://m.kurier.at/kultur/thomas-glavinic-nennt-stefanie-sargnagel-sprechenden-rollmops/209.565.819

    Hier wird gesagt, dass Rammeln gesund ist, bloß hat es keine Kaninchen für Hitler gegeben.

    • User15
      Thomaspynchon, Donnerstag 21.07.2016 04:44h

      Betreiben die zwei inzwischen Dadaismus und ist dieser von ihnen beabsichtigt oder wohin soll das noch führen? Ich glaube Thomas Mann und Thomas Bernhard wären sehr traurig, vielleicht auch zornig wenn sie diesem unwürdigen Treiben Beobachtung schenken müssten…Oder würde Bernhard daraus ein Theaterstück machen?!…

      Und wird sich dieses Drama verkaufen…

      https://m.youtube.com/watch?v=wlE08RR0WqY

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 17.07.2016 08:56h

    https://m.youtube.com/watch?v=iYAmx1mpA_M

    Bachmann-Teilnehmerin 2015 und 23 Jahre. “Nullbuchschreiberin”, nach Prof. Kastberger. In jedem Fall eine Sternschnuppe an Rhetorik, meine ICH…..

    • User15
      Thomaspynchon, Donnerstag 21.07.2016 05:27h

      Aber verglühen Sternschnuppen nicht sehr schnell?

  • User35
    Thomaspynchon, Donnerstag 21.07.2016 04:37h

    Ich habe noch nichts von ihr gelesen, sie war vor kurzem auch in “Erlesen” zu sehen und zu hören. Sie hat ja einen “antifeministischen” Beitrag für eine deutsche Zeitung vor etlicher Zeit abgeliefert, welchen ich auch nicht gelesen habe, welchen sie aber nicht als solchen sieht, aber Kritiker etikettieren schnell sehr gerne, und seitdem ist sie eine Galionsfigur, aber für wen und was eigentlich genau?! Intelligent ist sie zweifelsfrei, aber ist sie wirklich auch eine Literatin?…

    Hier eine interessante und von mir sehr geschätzte Sendereihe, welche dem inzwischen angegrauten Medium namens Fernsehen seine Daseinsberechtigung auf weitere Jahrzehnte geben möge. (Aber Dank der neuen Medien kann ich die Sendung so unkompliziert denen präsentieren, welche diese Sendung sicher auch mögen und verfolgen) In der vorletzten Folge war übrigens Konrad Paul Liessmann zu Gast und ich möchte hiermit meine Meinung über ihn revidieren, denn nur der Starre besteht auf eine unumwendbare Meinung, und verkünden, dass sein geistreicher Witz mich ihm näher gebracht hat, zwar kein Jünger bin, aber den Fernseher nicht umschalten werde, sobald er in und aus diesem erscheint.

    http://tvthek.orf.at/program/Wiener-Vorlesungen/3118485/Wiener-Vorlesungen-Menschenrechte-und-Menschenpflichten-im-historischen-Kulturvergleich/13275915

  • User35
    Elke-Spiess, Donnerstag 21.07.2016 08:18h

    Für " Hochsensible" und Wiederholungsgeneigte: nach mehrmaliger Beschauung von obiger Runde mit R v R, : es scheint, als würde die 23-jährige den älteren Herren mitteilen, wo es gerade lang geht, in der Jugend. Was Angst ist und Panikattacken und, dass es so etwas gibt, im besten Milieu. Reinhard Mey, hängt regelrecht an Ihren Lippen, was der FRISCHE Wind an alten Neuigkeiten verkündet. Bei mehrmaligem Anschauen wird man fast stutzig: Traut sich die ältere Generation nicht mehr zu Ihrem eigenen Erfahrungswissen zu stehen? In dieser Sendung kündigt sich für mich eine Urkatastroohe an, da ist Jean Amery eine Leuchte, er hat wenigstens erörtert, was “Alter” nicht sein sollte. Auf der anderen Seite, das an den Lippen einer 23jährigen hängen( siehe genau), hat seinen Reiz, wie bei Goethe, wir wollen alle noch einmal dies erleben,

    Vielleicht……

    • User15
      Elke-Spiess, Donnerstag 21.07.2016 08:29h

      Corr.: URKATASTROPHE davon täglich viele….

  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 22.07.2016 21:27h

    Zu Nabokovs Zeit waren die Lolitas noch 12, heute kann man mit 23 noch in diese Kategorie fallen…

    Live aus München…Amok oder Terror…Die Welt und die Begrifflichkeiten werden immer verschwommener…

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 23.07.2016 09:41h

    Also sprach Zarathustra: fragt einmal richtig nach, wieso. https://mobile.twitter.com/Andy_Duphresne/status/756712556706816000?ref_src=twsrc%5Etfw

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 23.07.2016 10:44h

    Zivile Lösungsmöglichkeit gegen " Die Macht der Kränkung". https://m.youtube.com/watch?v=P5JwoHCw_uY

  • User35
    Thomaspynchon, Sonntag 24.07.2016 11:52h

    Auch dies kann helfen Frust und Angst abzubauen:

    https://m.youtube.com/watch?v=ZTjyRu88PRE

  • User35
    Elke-Spiess, Donnerstag 28.07.2016 08:24h

    https://m.youtube.com/watch?v=iUB5QXccqho

    Voll cool, dieser beneidenswerte Erfolgshimmel. Wie gibt es das?

    https://m.youtube.com/watch?v=iUB5QXccqho

  • User35
    • User15
      Elke-Spiess, Samstag 30.07.2016 09:12h

      Der Sänger wäre das Alter Ego des Außenminister, würde dieser sein Alter Ego ausleben. Der Regen wäre gut gegen aktuell Blendung durch Dauersonne. Aber musikalisch kann ich das gar nicht beurteilen. Der Anzug als Kleidung ist interessant.

      • User15
        Thomaspynchon, Samstag 30.07.2016 11:30h

        Ja, aber Du wirst doch beurteilen können ob Dir der Song gefällt oder nicht. Die Band wurde durch das folgende Lied und gleichnamigen Film weltberühmt:

        https://m.youtube.com/watch?v=pqmTMiIMG74

        • User15
          Elke-Spiess, Samstag 30.07.2016 21:31h

          Mir geht mehr der Typ auf die Nerven, der Sänger. Die Background Musik ist so ätzend für das Trommelfell. Monoton außerdem, der Text ohne tiefere Bedeutung. James Dean war ausdrucksstarker. Ist aber unwichtig. Ich weiß auch nicht, ob Christina Stürmer singen kann oder ob Sie noch eine fundierte Gesangausbildung brauchen würde. Das würde mich sehr interessieren was sie noch aus Ihrer Stimme herausholen könnte.

          • User15
            Thomaspynchon, Sonntag 31.07.2016 01:33h

            Mich nervt ja Christine Stürmer extrem. Und nach tieferer Bedeutung kann man in deren Texten wohl mehrere Leben lang suchen und nicht fündig werden. Die Melodien sind auch nicht gerade mit Komplexität behaftet. Diese aufgesetzte Bodenständigkeit und dann dieses international verwertbare hochdeutsche Geträllere von ihr, man merkt, ihr geht es nicht um Kunst, sondern um Tantiemen…

            • User15
              Elke-Spiess, Sonntag 31.07.2016 09:26h

              Schade, dass Du CS so einschätzt. Ihre Texte sind, meiner Meinung, eine Beschreibung eines gewünschten Herz- und Seelenzustandes wider die coole Leib- und Seelenverfassung der aktuell etwa 30järigen. In gleichzeitig wirken die Inhalte esoterisch, aber es geht Ihr nicht um Esoterik, sie fordert auf: Lebt und fühlt. Ob Sie eine Singschulung macht, vielleicht. Das deutsche Marketing ist vielleicht Ihr Modus, um dem Inlandmief davonzueilen. Sie taktiert und hat einen Plan, da geht es nicht um Karriere, eher um Kluge Taktik Ihren Beruf zu verwirklichen. Folglich ist Sie Zivil friedlich, nützt das System im Positiven. Wie siehst Du dann Hubert v Goissern?

              • User15
                Thomaspynchon, Sonntag 31.07.2016 11:16h

                Hubert von Goissern, ja seine Musik ist organisch, voll Lebenslust, ohne je dumpf und gekünstelt zu sein. Er ist ein mutiger und wissbegieriger Reisender, welcher Grenzen nicht akzeptiert, schon gar nicht musikalische. Seine Musik ist immer spannend, intelligent und verwegen. Christine Stürmer ist für mich eine Kopistin, aber keine geniale Kopistin. Bands wie Juli und Silbermond scheinen die Vorbilder zu sein. Die Band “Juli”, vor allem deren Debütalbum, befinde ich wiederum als sehr passabel.

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 30.07.2016 09:28h

    https://m.youtube.com/watch?v=nPPnG6iJgJo

    Das ist irdisches Glück, wie gibt es das?

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 31.07.2016 10:23h

    Im übrigen das natürlich eine ziemlich leidenswerte Situation ist: man kann hoffen , dass CS diese deutsche Phase nützen kann, um die österreichische Musikszene zu fördern. Mir fällt auf, dass Österreich die Fördergelder in der Kunst so einsetzt, dass der Durchschnittbürger gar nicht weiß wohin das Geld fließt. Es gibt also, wie behauptet, nicht kein Geld, vielmehr wird es vergeben, doch, kennt man nicht zufällig einen Empfänger der Förderung, tappt man im Dünkel. Wenn Gavalier mit Strache tschunkelt, so weit hat sich unsere Heimat entwickelt. Die Innenstadt etc. ist verkauft. Das Land ist mörderisch, Angst und Schrecken. Danke, hoffentlich schimpft heute Gott und pfeffert in ein Tschunkelimusikinstrument. Dass es nur so blitzt, an gesegneter Erleuchtung…

    • User15
      Thomaspynchon, Sonntag 31.07.2016 11:18h

      Die österreichische Musikszene zu fördern und vor allem zu fordern: Intelligentes soll wieder entstehen. Diese Band namens “Wanda” ist ja auch nicht zum aushalten…(Ein Fisch namens Wanda)

      Diese Tschunkel- und Mitklatschhölle lieben viel zu viele Österreicher und auch viele Deutsche, sie hassen alles Fremde, mögen das Seichte, behaupten von sich selbst gemütlich und herzlich zu sein, doch diese Gemütlichkeit und Herzlichkeit empfinden sie natürlich nur gegenüber Gleichgesinnten…Sie sind für Law and Order, aber Lynchjustiz wäre ihnen noch viel lieber…(David Lynch mögen sie aber meist nicht)

      • User15
        Elke-Spiess, Sonntag 31.07.2016 11:42h

        Intelligent ist das gefragteste Wort, sehr schmerzhaft.

        • User15
          Thomaspynchon, Sonntag 31.07.2016 11:50h

          Wieso schmerzhaft?

          • User15
            Elke-Spiess, Sonntag 31.07.2016 13:06h

            Weil man diesen Zustand nur radikal verfolgen kann, andernfalls schwer gefährdet wird. So hat Herr H behauptet sein Kampf sei intelligent und gehört umgesetzt. Hat seine Anhängerschaft nachgefragt, was hier intelligent ist, dass man gleich alle anderen, Nichtintelligenten, wegschafft, damit unsere Intelligenz als richtig überbleibt. Wer bestimmt also , was intelligent bedeutet. Bei Krieg scheint mir das Wort sofort erklärbar, im täglichen Meinungskarussel ist das schwierig, außer man ist wirklich intelligent……..

            • User15
              Thomaspynchon, Sonntag 31.07.2016 13:47h

              Autokratien sind per se keine intelligenten Staatsformen, denn hier wird zu viel Energie verschwendet die Masse zu verblöden und zu unterdrücken.

              Herr H hat aber unzählige intelligente Menschen vertrieben, oder überhaupt gleich in Gaskammern gesandt. Ihm ging es nicht sosehr darum Intelligenz, Klarheit und Wachheit zu schaffen, eher im Gegenteil, er wollte einen dumpfen, hörigen Volkskörper schaffen. Denken war verboten…

              • User15
                Elke-Spiess, Sonntag 31.07.2016 23:00h

                Selbst bei Mehrfachbeschäftigung mit AH ist mir unklar, was dieser Kasperl eigentlich wollte.

                • User15
                  Thomaspynchon, Sonntag 31.07.2016 23:13h

                  Beleidige mir nicht den Kasperl, dieser hat meine Kindheit sehr versüßt…Vor allem der “Räuber Hotzenplotz” Kasperl war mein Gefährte in einsamen Stunden…

                  H wollte Gott sein, das ist keine seltene Krankheit…

                  • User15
                    Elke-Spiess, Sonntag 31.07.2016 23:27h

                    Möglicherweise hat Eva Braun sein Gehirn mit Schnittlauch gewürzt, worauf der Draufgänger wegen Speiseallergie einen Hormonstoss bekam, der ihn allmächtig glaubte. Deshalb gibt es jetzt Allergenausweise, damit keine Kasperl mehr Hormonschübe bekommen. Usw. und ging in den Brunnen schlafen…

                    • User15
                      Thomaspynchon, Sonntag 31.07.2016 23:44h

                      Das wäre ein Roman, welcher noch geschrieben gehörte…Und verfilmt dann von Franz Novotny, Kurt Palm, Antonin Svoboda oder Peter Patzak…Niki List wäre auch ein Regiekandidat gewesen, doch leider ist er schon so lange viel zu früh gegangen…

                      • User15
                        Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 00:13h

                        Niki List ist aber schnell vergessen worden. Und eigentlich ist unklar, weshalb er gestorben ist.

                        • User15
                          Thomaspynchon, Montag 01.08.2016 11:22h

                          Ich habe ihn aber nie vergessen, besser gesagt einige seiner Filme. Woran er gestorben ist, ist ja einerlei, mir fehlt er als Regisseur, er hat meiner Meinung nach ein großes Loch in der österreichischen Filmbranche hinterlassen. Und Michael Haneke ist leider auch nicht unsterblich, wer bleibt dann noch?…

                          • User15
                            Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 20:29h

                            https://m.youtube.com/watch?v=LgX9-hNQXpU

                            Film Klasse A, gezeigt vor 3 Jahren im Filmcasino.

                            • User15
                              Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 20:33h

                              https://m.youtube.com/watch?v=VS2IezmAmnY

                              Film Klasse A, gezeigt international.

                              • User15
                                Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 20:37h

                                https://m.youtube.com/watch?v=WkA8kojxh8I

                                Film Klasse A, gezeigt 2015 .

                                • User15
                                  Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 20:42h

                                  https://vimeo.com/74462769

                                  Film Klasse A, Metro Kino 2016

                                  Es gibt sie, die österreichischen Regisseure, noch dazu Filme vor Ort und sehr toll.

                                  • User15
                                    Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 20:47h

                                    Da gibt es noch mehr davon, gezeigt bei Viennale und Diagonale und Extras. War viel Arbeit, für mich, weil Film ist Arbeit. Der beste Film zum Schluss: Geburtstag, 3.8. 2016, Film in Aufführung. Bloß wo?

                                    • User15
                                      Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 20:51h

                                      Michael Haneke ist Gott Kupfer der Filmakademie, das ist nicht so einfach .,

                                      • User15
                                        Thomaspynchon, Montag 01.08.2016 21:33h

                                        Danke für die Mühe! Michael Glawogger fehlt auch sehr. Zum Glück gibt es noch Barbara Albert, Ulrich Seidl, Erwin Wagenhofer,Jessica Hausner (welche übrigens die Tochter von Rudolf Hausner und Halbschwester von Xenia Hausner ist) u.s.w.

                          • User15
                            Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 21:12h

                            Niki List, ich dachte, er ist voriges Jahr gestorben. Jetzt sehe ich 2009, das sind 7 Jahre, unvorstellbar. Sein Tod beschäftigte mich sehr, denn mich irritiert immer das Verschweigen, Nichtwissen und Verdrängen. Schnell wird viel diskutiert, dann Cut und die Sache ist futsch beseitigt.

                            • User15
                              Thomaspynchon, Montag 01.08.2016 22:54h

                              Über das Ableben von Udo Jürgens wurde mehr berichtet…

                • User15
                  Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 01:46h

                  Hätte sich vorzeitig mit seiner EB vertschüssen sollen.

                  • User15
                    Thomaspynchon, Sonntag 31.07.2016 23:22h

                    Die Eva B. sehe ich ja eher als armes Opfer an. Man kann sich nicht vorstellen wieviele Frauen damals dem Führer verfallen waren, unzählige Damen hätten ihren RECHTEN Arm dafür gegeben, nur um eine Nacht mit ihm zu verbringen.

                    • User15
                      Elke-Spiess, Sonntag 31.07.2016 23:36h

                      Der Mann war nicht hübsch, vielleicht war Eva Braun die einzige, die Schnittlauchallergiker lieben konnte. Außerdem muss sie eine Tussi gewesen sein, denn Freiwillige Opferschaft muss irgendwann ein Ende setzen können, sei es durch Schnittlauchüberdosis.

                      • User15
                        Thomaspynchon, Sonntag 31.07.2016 23:55h

                        Die hellste soll sie nicht gewesen sein, aber hauptsache die Haare waren hell. Sie entsprach körperlich dem germanischen Idealbild, was man von den meisten Nazigrößen nicht gerade behaupten kann…Tod des Führers durch aus Israel importierten Schnittlauch…

                        • User15
                          Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 00:21h

                          Manche parteinahe oder parteiinterne Damen waren besondere Sportkapazitäten, wie Fliegerinnen. So dienend waren die nicht, wie Strache dies explizit wünscht. Strache und eine Sportfliegerin im Schnittlauchrausch, Hatschi Bratschi Luftballon.

                          Kannst Du bitte den obigen Google Kasperl löschen, denn Google ist kein guter Mitleser.

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 31.07.2016 11:31h

    Man kann sich dabei in so einen Hass denken, dass man, wie Face Book zeigt, blind herumballert, verbal. Was jedoch zu Tränen rührt: dass Gavalier dieser harmlose Softie, die blonde blauäugige weichfliessende Frau noch nicht hat. Das ist doch traurig. Denn ich liebe ihn, seine Lederhose zeugt auch von Modernismus: die Tätowierung am Bein. Hoffentlich bleiben seine Fans an ihm hängen, besser zivile Kriegführung. Gern würde ich wissen wieso Millionen den Villacher Fasching als lustig empfinden und gerne den Waffenschein anstreben. Das ist tatsächlich gefährlich. https://m.youtube.com/watch?v=cKf7xe7jSCU

    • User15
      Thomaspynchon, Montag 01.08.2016 23:00h

      Der Zusammengang zwischen Villacher Fasching und Waffenschein erschließt sich mir leider voll und ganz…Manchmal würde ich gerne auswandern, fühle mich hier so müde…

      • User15
        Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 23:30h

        Kann ich nur empfehlen, oder befehlen. Der Kompromiss mit Wien, die süße Freundschaft stürzen. Ist eine Geisteshaltung oder keine, der hinterherrennen auch nicht gerade glücklich macht, wenn nicht verwirklichbar. Aber Wien, The City herself, ist für Depression stärkend, außer man ist hier Tourist oder Neuzuziehender. Der Filmemacher von Sommer in Wien hat den Film über Wien vielleicht nur so machen können, weil er dazwischen weg war. Wäre er dauernd hier, wäre der Film vielleicht ein depressiver geworden. Wann fährt der nächste Zug, so zufällig wie der nach Lissabon?

        • User15
          Elke-Spiess, Montag 01.08.2016 23:33h

          Dieser Mann kommt per Zufall nach Lissabon: https://m.youtube.com/watch?v=jjtufb2nYtw

          • User15
            Thomaspynchon, Dienstag 02.08.2016 00:05h

            https://m.youtube.com/watch?v=7Vo-rF5Wx6s

            Der Lissabon Film war ein schöner, sanfter Film, aber leider nicht 100% gelungen. Dieser “Reisefilm” hatte mehr Substanz, absolut perfekt:

            https://de.m.wikipedia.org/wiki/Der_Bienenzüchter

            • User15
              Thomaspynchon, Dienstag 02.08.2016 02:12h

              Aber vielleicht muss man gar nicht so weit reisen und es reicht eine kurze Auszeit in folgenden Regionen:

              https://m.youtube.com/watch?v=iCJu8-JtCPg

              https://m.youtube.com/watch?v=Nmi7gnDPAGk

              • User15
                Elke-Spiess, Dienstag 02.08.2016 21:19h

                Bevor ich mir Frl. Menge 58 Min. am Glitzerschirm ansehe, habe ich gleichzeitig ein existentialistisches Thema gelesen: Nämlich: Aktiv sein und Handeln sind verschieden zu sehen: Der Mensch ist aktiv und zieht sich das Internet hinein, der wirkliche Existentialist überwindet seine Angst und löst sich aus seiner Couch Sicherheit, geht hinaus in den unsicheren Raum. Nach Camus , sobald der Mensch seine Wohnung verlässt, um zu Reisen er alle Sicherheit aufgeben muss. Das sicherste ist vielleicht noch die Zahnbürste, alles Bequeme und Gewohnte verliert er. Weshalb manche Marillenknödel mit Schlag an der Strandbar essen und immer das dort ist es so wie bei Demel etc. rufen. Das aber meinte Camus nicht. Reisen bedeutet Konditionierung aufgeben, das durchleben. Die Kaffeehaussitzerin….

                • User15
                  Thomaspynchon, Mittwoch 03.08.2016 03:52h

                  Ja, eine Reise im Camus Sinne macht einem wieder lebendig…

            • User15
              Elke-Spiess, Dienstag 02.08.2016 21:02h

              “Nachtzug nach Lissabon ", bei dem Film bin ich im späteren Teil immer verzweifelter geworden, weil ich nicht mehr mitgekommen bin. Weswegen ich den Inhalt gar nicht mehr erinnern kann. Das Buch habe ich nicht gelesen. Um mich wieder zu erinnern, habe ich diesen heute gekauft. Hoffentlich gerate ich nicht wieder in ein undurchsichtiges Nichtverstehen. Fleissaufgabe.

              • User15
                Thomaspynchon, Donnerstag 04.08.2016 01:27h

                Du warst sicher nur übermüdet, denn so kompliziert war der Film ja gar nicht. Mich störte das so bemüht rührselige des Films, Edelkitsch bleibt trotzdem Kitsch. Das Buch ist wahrscheinlich, wie in vielen Fällen, eh besser…

  • User35
    Thomaspynchon, Montag 01.08.2016 11:33h

    Wenn schon Folklore, dann doch lieber so:

    https://m.youtube.com/watch?v=_o4h_SRriC0

    https://m.youtube.com/watch?v=Mnb9ATbwlDk

  • User35
    Thomaspynchon, Montag 01.08.2016 23:49h

    Heute ist schweizerischer Filmthementag auf 3 Sat. Ich weiß nicht, ob diese Schweizer Band schon Filmmusik gemacht hat, aber was ich weiß ist, dass ich sie sehr gut finde:

    https://m.youtube.com/watch?v=9wpJr6Vfs8Y

    https://m.youtube.com/watch?v=mQZk8wztfPc

    https://m.youtube.com/watch?v=5r6n082x10Y

  • User35
    Elke-Spiess, Mittwoch 03.08.2016 14:38h

    Camus spricht: bei Fragen aller Art, diese Dame ist meine Freundin:

    https://m.youtube.com/watch?v=qJT74yJlJLE

    • User15
      Thomaspynchon, Mittwoch 03.08.2016 23:03h

      Ihr stellt sich die Frage des Verweilens oder Fortgehens gar nicht mehr, sie hat ihren Entschluss gefasst, denn sie will nur noch:

      https://m.youtube.com/watch?v=TcD-2QPgdgQ

      • User15
        Elke-Spiess, Mittwoch 03.08.2016 23:42h

        Du musst aber schon einen Erkennensfortschritt machen, denn die busige Dame da oben trällert ein o815 Tube , während Zubrügg hochwertige Qualität hat. Sorry, diese Tubes dienen der Verblödung.

        • User15
          Thomaspynchon, Donnerstag 04.08.2016 02:09h

          Das darfst Du sehen wie Du willst. Ich fand das vor vielen Jahren erschienene Album von Zabine recht gut, sicher kein Meisterwerk, aber durchaus solides musikalisches Handwerk, egal ob busig oder nicht. Ist auch eine Form von Sexismus, wenn man aufgrund von Busigkeit, welches auf einem Standbild eines Videos gezeigt wird (und nicht geschmacklos und billig und auf den Busen reduzierend gezeigt wird), gleich mit solch abwertenden Worten reagiert. Der Busen der Dame mag ihn manchen Köpfen eine unangemessene Übermächtigkeit erlangen, andere mag er gleichlassen, ich bin nicht für deren Projektionen verantwortlich. Mir ging es um den Song, nicht um irgendwelche Bilder, Musik funktioniert ohne vorgefertigte Bilder eines Clips genauso, die Bilder erscheinen sowieso automatisch in einem, wenn man sich auf die Musik einlässt. Diese Vergleiche bringen doch nichts, ich sage ja auch nicht, dass die Musik von Frau Stürmer und deren Tubes der Verblödung dient, obwohl ich deren wertvolle Substanz mehr als anzweifle. Ich brauche keinen Kommentator, wenn ich tubes reinstelle, ich akzeptiere Deinen Geschmack ja auch. Und zudem, nicht alles was ich hier raufstelle, entspricht wirklich meinen Geschmack, die Deutungshoheit meiner Postings habe wohl ich und was ich hier poste ist meine Sache, sowie ich Dir nie vorschreiben würde was Du hier zu Posten hast und es auch nicht runtermachen würde. Und müssen muss ich gar nichts, habe Deinen Zensurwünschen in der Vergangenheit eh einige Male nachgegeben.

          Und Friede kehret wieder ins Lande ein…

  • User35
    Elke-Spiess, Donnerstag 04.08.2016 07:55h

    Danke für die bemühte Erklärung. Ich sehe das ja auch als konstruktive Auseinandersetzung und Lernprocedere, denn: Ich beobachte im konkreten Fall der 2 Gegenüberstellungen beinahe eine "private " " Ideologiebedrohung", denn: Von Zurbrügg kenne ich deren ideologischen Hintergrund, der mir entspricht. Von Zabine sehe ich und höre nur, muss mich also auf Intuition und Erfahrungswert verlegen. Der ergibt: im Zweifelsfalle singt diese Dame mit Gabalier für Strache. Sie hat eine dünne Hauchstimme. Das beängstigt mich, da ich, viel unterwegsstreunend die Zunahme solcher Frauentypen auch beobachte, was mich krank macht. Pech hochsensibel. Ich, nicht die dünne Frauenstimme.

    Übertragen auf das “Nullbuch” der RvR, das ich als Hörbuch jetzt “gelesen” habe, ich den im Buch aufkeimenden Existentialismus als sehr gut beschrieben finde. 2 Damen und Prof. Kastberger bei gewesener Diskussion des ORF, jedoch keine meine Einfühlung zu erkennen gaben. So schloss ich kurz: Daseinsexistentialismus mit 23 Jahren unbekannt, französische Filme wie Duras, Daseinsexistentialismus pur, nicht gesehen, selbst nie gelitten oder " erlitten". Das tut mir leid für diese, denn meine gelebte Erfahrung war für mich Bereicherung. Aber deswegen sitzen die jetzt auch in Machtpositionen. Dieser Konflikt scheint mir aber nicht so gefährlich, wie die Ideologievetmittlung, subtil, von solchen Videos, weil das gierige Auge ist mein Erzfeind.

    Ich denke, dass wir uns weiter genussvoll " streiten" könnten, ohne diese mörderische Ideologiebedrohung. Leider aber existent in der Außenwelt.

    In Frieden….

    • User15
      Thomaspynchon, Freitag 05.08.2016 00:22h

      Ich bin nicht mehr bereit dieses Ideologiespiel mitzuspielen, denn die doch einigermaßen heftige Reaktion hat in mir Ansätze von Selbstgerechtigkeit und Intoleranz erahnen lassen. Ich empfinde z.B. eine Jazz Gitti und deren Musik als Schnellzug zur Volksverblödung. Ihre derbe, direkte, berechnende Art schmerzt mich wirklich. Ihre “Musik” ist als eine reine Gewinnmaximierung für ihr Bankkonto gedacht. Den Musikantenstadl hat sie nicht gemieden, sondern gesucht. Die Dame des Diskussionsanstosses hätte diese Arena der Peinlichkeiten sicher nie aufgesucht. Ich habe Zabine vor etlichen Jahren live in einem der Gürtellokale gesehen, da präsentierte sie ihr erstes Soloalbum, ich glaube das war im B72, keine Ahnung ob es das Lokal noch gibt, und fand, dass sie eine großartige Sängerin ist. Ihr Auftritt war dezent und bescheiden. Schon bei Hubert von Goisern konnte man hören, dass sie keine dünne Stimme hat, ihr Gesang ist kraftvoll und beseelt. Warum soll sie ihren Körper verstecken? Damals bei H.v.G. hatte sie ein Dirndl in den Konzerten an, aber ich empfand das nicht als billige Sex sells Strategie, es wirkte sehr natürlich, es war schön zu sehen, dass sie stolz auch auf ihren Körper war. Ich habe ja keinerlei Körpergefühl, bewundere also Menschen, welche dieses Gefühl haben. Ich möchte mich bedanken, dass Du mir die Dame namens Zurbrügg vorgestellt hast. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich sie nicht kannte. Ich werde beizeiten mehr über sie in Erfahrung bringen. Hier eine andere Dame, welche ich sehr schätze:

      https://m.youtube.com/watch?v=upnNXgCv5_c

  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 05.08.2016 08:26h

    Jazz- Gitti ist ja ein Exotikum, Sie war als Lokalbesitzerin im Dunstkreis einer Publikumszene, für die sie wichtig war. Hatte viele Diskussionen um " Lärm", Sperrstunden etc. Insbesondere gab es dort Riesenbrote, 3x Normalgrösse, damals noch ohne künstliche Zusatzstoffe. Neben Uzzi Förster etc. war Sie eine Wiener Lokalszenetreff, völlig ausgestorben, eine Zeitepoche. Wer jetzt weiterdenkt, ob Ihre Musik gut ist oder nicht, ist also subsidiaeren, da Ihre Funktion Gesellschaftsdame ein anderes Auftreten erfordert. Zum Frauenideal hat Sie sich jetzt diäthisiert, damit Sie einen Mann findet, einen anderen, weil “verlassen” worden. Dass Sie das alles in der Öffentlichkeit abhandelt, gehört zu Ihrem nötigen Ambiente, Angasr vor Vergessen Werden bei der Wiener Gesellschaft. Was mehr Beachtung verdient: die Chefin des Café Korb, Sie ist plötzlich 3 Personen rund. Nicht vom Essen. Zuvor war Die Mannequin. So schnell geht das, Modell zu Gegenteil, optisch. Das Körpergefühl wird gesehen!

    Ich, höchstpersönlich, sehe ja Deine “Schuld”, nicht in Deiner “Schuld”, denn durch das multiple Angebot im Internet, kann man faktisch überall " Gast" sein, wo man sonst nicht Gast wäre. Alles ist möglich, jede Meinung. Man kennt sich viel schlechter aus, was man selbst vertreten darf, weil ständige Reaktion auf alles Angeschiffte, wie im Wattmeer. Das Programm einfach zu ignorieren im Sinne Aussieben ist schwer, weil so und so existentielle Langeweile angesagt ist, in der Konsumwelt. Das Körpergefühl der Jazz- Gitti: darum beneide ich Sie nicht so, denn Diäten sind sehr anstrengen. Das Körpergefühl von Zabine kenne ich nicht, Naturschönheiten haben immer Glück. Das Körpergefühl von Zurbrügg ist, so vermute ich, viel mit Disziplin verbunden, sonst kann Sie Ihren Beruf nicht leben. Wohl Jazz- Gitti hatte trotz Ihrer 3MeterBrote, vor der Diät keine Stimmprobleme oder Opernsänger. Jedenfalls neben Zabine Körpergefühl zu entwickeln ist für jeden Menschen schwierig, denn Vorbilder gibt es ja eigentlich nur in der Schönheitsindustrie, wenn man seinen Körper hinterherhektelt, hat Falco und Dungl nicht geholfen. Womit: was ist Körpetgefühl, wenn zum ersten keine Naturschönheit, zum zweiten getting an Jahren reicher. Letztes Wort ganz wichtig.

  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 05.08.2016 08:31h

    Da fällt mir noch Mick Jagger ein, er hätte sein Alter im Gesicht mit Botox behandeln können, " I can get, no, Botox, but Satisfaktion." Traut sich was, ich hätte mich schon eingesperrt, vielleicht.

  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 05.08.2016 10:37h

    Ich bin mir nicht im Klaren, ob es Dir Freude bereitet mich zu provozieren. Doch Sätze wie: "Ich höchstpersönlich sehe ja Deine “Schuld” nicht…“, also das neutestamentarische:”Denn sie wissen nicht was sie tun", unterstellen mir eine Naivität, wenn nicht sogar Dümmheit. Akzeptiere bitte, dass Menschen auch andere Wertsysteme als Du besitzen können. Ich komme aus einer anderen Generation, habe eine andere Prägung, eine andere Biographie. Und zudem ticken Frauen und Männer in der Regel anders. Ich bitte Dich in Zukunft derlei Diffamierungen zu unterlassen, denn ein Mindestmaß an Gesprächskultur darf ich von meinem Gegenüber schon erwarten.

  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 05.08.2016 10:59h

    Nun, ich habe genug, denn: Das mit der Schuld meinte ich positiv, denn ich wollte Dir erklären, daher “Schuld” unter AZeichen, warum es nicht leicht ist das Angebot im Internet zu überblicken. Womit mir klar ist, dass Dein Inneressofort loszuschreien, nach deiner Interpretation, alles sei gegen Dich gerichtet. Es tut mir eigentlich leid, dass dadurch unsere Kommunikation zerstört werden soll. Vielleicht wirst Dudas noch einmal zu schätzen wissen, denn blindes Losbrüllen gefährdet viel. Danke.

  • User35
    Thomaspynchon, Freitag 05.08.2016 11:15h

    Niemand hat hier losgebrüllt. Ich wollte nur klarstellen, dass Du nicht die Wahrheit gepachtet hast. Austeilen, aber nicht einstecken können. Dir scheint es anscheinend wirklich ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, Kritik, als solche annehmen zu können. Gleich wird es als Herumbrüllen interpretiert, wenn man versucht Dir zu erklären, dass Menschen unterschiedlich sind. Zum Glück unterschiedlich sind…

  • User35
    Thomaspynchon, Sonntag 07.08.2016 11:27h

    Lass uns das Kriegsbeil begaben, und the pipe of peace rauchen…Man bekommt sich in diesem Medium, welches Missverständnisse fördert, viel zu schnell in die Haare…

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 07.08.2016 14:30h

    Friedenszigarette ist geraucht, wobei die neuesten Abschreckungsbilder auf den Verpackungen ein weiteres Symptom der menschlichen Perversion sind, um einen das Leben zu vermiesen. Mittelmaß, ein Fremdwort, scheinbar. Im Rauch der Friedenspfeife stand geschrieben: Im Grunde hast Du Dich ja nur abgegrenzt, über Ideologiestreit sozusagen zur persönlichen Erklärung, anderer Lebenshintergrund. Wobei ich " andere Generation" mehr in meine Skala der 10 : Beleidigungen, die sie ignorieren sollten, übernommen habe. Dachte, dieser Jüngling meint, er hätte noch mehr Leben vor sich, als ich hinter mir. Dabei sind da nur ein paar Jährchen dazwischen. Schaute mich in den Spiegel und dachte: “Zombie, was tust Du jetzt”. Zombie und Grossomi, ich bleibe für immer zu Hause Gott sei Dank hat mich dann Strache gerettet, sein Interview und die Aussage des Dr. Zanger,dass er die Aufhebung der Wahl bei der Konvention anfechtet. Womit die Herrschaften des Verfassungsgetichtshofes scheinbar schon längst dem Regime verfallen wären. Also ich Zombie und Staatsrecht Zombie, zu Hause bleiben. Zu viel. Das Land der Offenbarung ist weit, doch die einzelnen Parzellen interessant, wenn man lernt richtig zuzuordnen.

    • User15
      • User15
        Elke-Spiess, Sonntag 07.08.2016 18:09h

        Danke für die Sonntagstorte. Eigentlich unglaublich, dass das wirklich stattfand, es schaut aus wie eine Metropolis Verfälschung. Diese schreiende Menge muss aber sehr parterre gewesen sein, dass sie sich so aufgeilen lässt. Ich denke die Wurzeln liegen nicht einmal in der Verwüstung des Sexualchakra, vielleicht muss man hier im Stirnchakra beginnen. Jedenfalls eine massive Stoffwechseljunkiebefriedigung . “Wer nicht leiden will, muss hassen”, Horst Eberhard Richter.

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 07.08.2016 14:42h

    Bei der Verkündung der Aufhebung im Verfasgh, hatte ich die Hochsensible Eingebung : Jahrtausend alte Ketten, Mauern, Uniformen, verkrustet, knarrende Eisentüren, ein Urteil aus Knochenhänden. Gespenster der Vorfahren Ketten sich an uns, die Sünden der Geschichte sprechen.

  • User35

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