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28 SEP

Treffen: Katzenjammer und Katerstimmung

Geschrieben von User15 Thomaspynchon 27.08.2017 04:38h (geändert: 27.08.2017 04:43h) | 192 x gelesen

Datum: Donnerstag 28.09.2017 um 17:00h
Ort: WUK Beisl, 59 Währinger Straße, 1090 Wien, Alsergrund, Wien, Österreich » Stadtplan

Liebe Lesegemeinde,

Katzenjammer und Katerstimmung kommt bestimmt nicht auf bei der Lektüre, welche wir diesmal besprechen wollen. Vor fast vier Jahren besprachen wir “Der Sandmann” von E.T.A. Hoffmann im WUK. Durch das gestrige Treffen wurde ich im Laufe unserer Gespräche von einem lieben Mitglied inspiriert diesen Autor wieder in unseren teils lebhaften, teils stillen Besprechungen zu würdigen, indem wir folgendes Buch bis zum Termin lesen und dann behandeln:

“Lebens-Ansichten des Katers Mur nebst fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreisler in zufälligen Makulaturblättern”

Der Titel mag etwas sperrig wirken (da kommt die juristische Amtssprache Hoffmanns zur Geltung, welche er im Titel zugleich persifliert), die Lektüre ist es bestimmt nicht. Ursprünglich wurde das Werk in zwei Bänden veröffentlicht, heute wird es normalerweise in einem Band (natürlich ungekürzt) zusammengefasst.

Ich habe das Treffen bewusst noch in der Herbstzeit angesetzt, damit wir bei günstiger Temperaturlage im netten Hof des WUKs sitzen können. Jacke nicht vergessen, dann geht das schon.

Achtung: Das Treffen ist keine Lesung, sondern eine Besprechung.

Trotzdem freue ich mich wieder auf Zaungäste, “Gott und die Welt” werden sicher auch bei diesem Treffen wieder thematisiert werden, jedes Thema ist willkommen, die Runde ist eine taboofreie Zone…

Bei Fragen bitte diese Nummer wählen: 0680 50 47 790

Liebe Grüße Josef

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12 Kommentare

  • User35
    Namikwa, Sonntag 27.08.2017 07:52h

    Hab mir das Buch soeben bei Amazon bestellt – bin grosse Katzenliebhaberin und werkle auch an einem Katzenblog. Freu mich schon! lg Uschi

    • User15
      Thomaspynchon, Sonntag 27.08.2017 12:36h

      Ich freue mich auch! L.G. Josef

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 27.08.2017 09:52h

    Cool ! Idealist wie Peter Paul Wiplinger, der soeben eine 10-jährige Arbeit fertiggestellt hat. Solange " dauert" Idealismus. Das andere Beispiel:

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 27.08.2017 09:56h

    Das andere Beispiel : https://volltext.net/texte/kenneth-goldsmith-uncreative-writing-das-netz-als-telepathischer-raum/

    Bei genauerem Nachdenken über obigen Inhalt, dann ist das ja wirklich so: Wer erfindet noch eigene Worte!

    • User15
      Thomaspynchon, Sonntag 27.08.2017 12:44h

      Es ist ja viel schlimmer: Wer findet noch eigene Worte.

      Warst Du auf Sommerfrische? Du schienst verschollen zu sein.

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 27.08.2017 20:49h

    Hallo, habe meine Diplomarbeit über Face Book geschrieben. Dieser Trip war sehr interessant wie traurig: Die Menschen sind gar seltsam und waren schon immer so, bloß gab es kein FB. Mark Zuckerberg und Co. haben das Psychogramm genau studiert und bis zur Perfektion programmiert. Faszinierend wie ekelerregend.

  • User35
    Thomaspynchon, Sonntag 27.08.2017 21:12h

    Wenn ich aufzählen müsste, was alles auf unseren netten Planeten ekelerregend ist, müsste ich Monate nonstop damit zubringen. Sind Zuckerberg und Co. nicht bloß das Ergebnis, das Produkt dieser jahrhundertelangen Ekelhaftigkeit. Klingt auf jeden Fall sehr spannend, würde Deine Diplomarbeit sehr gerne einmal sehen, falls Dir das recht wäre.

  • User35
    Lisavenus, Mittwoch 30.08.2017 07:28h

    Da ich im Burgenland arbeite, bin ich unter der Woche sehr selten in Wien.

    • User15
      Thomaspynchon, Mittwoch 30.08.2017 10:06h

      Oje, schade.

      • User15
        Lisavenus, Donnerstag 31.08.2017 14:22h

        Hab mir heute eine Ausgabe aus dem Jahr 1986 bei Thalia bestellt. Das ist eine Reclamausgabe mit einem sehr guten Nachwort. Mal schauen wie gut mir dieses Buch gefällt. Lisa

        • User15
          Thomaspynchon, Donnerstag 31.08.2017 14:45h

          Wird Dir sicher gefallen.

          • User15
            Lisavenus, Freitag 01.09.2017 07:02h

            Das hoffe ich auch. Jetzt geht es nur mehr darum ob ich an dem oben angeführten Donnerstag in Wien sein kann. Lisa

            • User15
              Thomaspynchon, Freitag 01.09.2017 18:22h

              Ich lasse mich überraschen :)

              • User15
                Lisavenus, Mittwoch 13.09.2017 13:33h

                Ich habe am 28.09 einen anderen Termin um 18 Uhr. Muss schauen ob ich diesen verschieben kann. Wenn nicht komme ich zum nächsten Treffen. Das Buch ist eine neue Erfahrung für mich. Lisa

                • User15
                  Thomaspynchon, Sonntag 24.09.2017 16:22h

                  Und wie gefällt es Dir?

                  • User15
                    Lisavenus, Mittwoch 27.09.2017 21:52h

                    Sehr gut. In diesem Buch sind nur gescheite Leute.

                    • User15
                      Thomaspynchon, Mittwoch 27.09.2017 22:17h

                      Das kommt darauf an wie Du gescheit definierst. Die Charaktere sind zumindest auf sehr unterschiedliche Art und Weise gescheit.

  • User35
    Elke-Spiess, Freitag 01.09.2017 10:23h

    Ich will “Die Dämonen” von Dostojewsky lesen, wenn ich das schaffe, lade ich zum nächsten Treffen. Es ist so verschachtelt und kompliziert und lange. Zur Überbrückung habe ich eine andere Fassung gefunden: Allerdings für Fortgeschrittene: https://m.youtube.com/watch?v=cZzmJLML7qg

  • User35
    Namikwa, Sonntag 24.09.2017 14:04h

    Sorry, ich hatte mir das Buch zwar bestellt, bin aber erst vor einigen Tagen aus dem Urlaub gekommen und hab Anfang der Woche eine Menge Deadlines und Termine, sodass ich nicht mehr zum Lesen kommen werde. Vielleicht ein anderes Mal!

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 21.10.2017 10:13h

    Hallö, welches Streben meinst Du? Davon gibt es ja zahlreiche. Aber eines weiß ich sicher zu beantworten: So desaströs wie die Politiker und Poltikerinnen sich benehmen hilft gar nichts. Es ist mir unverständlich wie diese ihre eigenen Fehler in der Öffentlichkeit abhandeln und mein privates Bemühen unterwandern. Kein Mensch mag solche Eltern, die Kinder werden davon irre. Wie geht es dir damit? PS.: Die Rücksendung bitte wieder einschalten, bekomme von deiner Seite keine Informationen! LG

    • User15
      Thomaspynchon, Samstag 21.10.2017 14:13h

      Dein wichtigstes Streben. Das Streben, welches Dich in Deine Träume begleitet. Vielleicht im Unterbewusstsein schlummert.

      Der Unterschied ist aber: Wir Wähler haben die Eltern selbst gewählt! Diesen Vorteil hat ein biologisches Kind ja nicht. Aber es stimmt, die niederen Instinkte im politischen Miteinander werden immer weniger getarnt, sie zerfleischen sich wie die wilden Tiere ungeniert und öffentlichkeitswirksam. Blau ist “endlich” salonfähig, Unmenschlichkeit ist (wieder) kein Tabu mehr. Aber die Sozialdemokraten sind ohnedies schon lange nicht mehr sozial, vielleicht werden wir nicht einmal ihren Verlust merken, wenn sie in Opposition gehen.

      Ich habe bei Dir nichts ausgeschaltet, könnte ich auch gar nicht. Du musst zu Mitgliedseinstellungen auf meiner Seite gehen.

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 21.10.2017 20:39h

    Diesen Artikel kann ich gut finden: http://mobil.derstandard.at/2000066399557/Ueberleben-in-der-Wende

    • User15
      Thomaspynchon, Samstag 21.10.2017 21:24h

      Absolut, ich liebe Grießkoch. Der Satz im Grußfeld war nur ein Beispiel für das starre, sture System mancher Menschen. Manche negieren schon bevor sie gekostet haben. Manche verweigern Literatur, bevor sie überhaupt gewagt haben den Zauber von Wörtern, Gedanken, Geschichten, Gefühlen zuzulassen.

      Danke für den Artikel. Ich kannte ihn schon. Solange Leute wie Vassilakou, Matznetter etc. sich als Linke hinstellen und das Gegenteil in vielen Aspekten ihrer Politik betreiben und trotzdem damit durchkommen, wird es keine Regeneration geben. Es gibt noch zu viele Heuchler bei der SPÖ und den Grünen.

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 21.10.2017 21:31h

    Sag ehrlich, Du hast Strache gewählt. Ich nämlich auch, der soll kräftig dreinfahren.

    • User15
      Thomaspynchon, Samstag 21.10.2017 22:13h

      Ne, denn könnt ich nie wählen. So strategisch würde ich dann nicht wählen können, denn manchmal wird man die (vielzitierten) Geister dann doch nicht mehr los, welche man rief.

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 21.10.2017 21:36h

    Was denkst du zu diesem Artikel. Ganz schön gewagt? http://mobil.derstandard.at/2000066117370/Baby-Hitler-Kurz-toeten-Ermittlungen-gegen-Satiremagazin-Titantic

    • User15
      Thomaspynchon, Samstag 21.10.2017 22:17h

      Das alte Thema: Wie weit darf Satire gehen?

      • User15
        Thomaspynchon, Samstag 21.10.2017 23:58h

        Hier ein Beitrag über das Land, in welchem Charlie Hebdo seine Redaktion hat.

        http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=69155

        • User15
          Elke-Spiess, Sonntag 22.10.2017 09:09h

          Kann man, finde ich , nicht vergleichen. Titanic ist immer im Rahmen des noch Normalen und diese Abbildung zeigt jene Wut, die jener Teil des Volkes sich geheim so und so denkt, legt diese frei. Ist nur Spiegel dessen, was die zivilisierten Vorbilder aus der Politik auf FaceBook legal verbreiten dürfen. Quasi das künstlerische Pendant zum täglich fälligen Kommunikationsmodus. Der so machtvoll und prägend ist, dass die anderen verschwinden müssen und sich dem Verbreitungsstil beugen müssen, die Ohnmacht beginnt. Dann werden diese eben auf gezeigte Art aggressiv, als letztes Hilfs- und Verteidigungsmittel.

          • User15
            Thomaspynchon, Montag 23.10.2017 01:26h

            Interessant ist ja auch sehr, wie die von den satirischen Texten, Bildern Angesprochenen, also Gemeinten reagieren. Das sagt manchmal viel mehr aus, als das satirische Werk itself.

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