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25 FEB

Treffen: Im Keller mit Keller (der neue Termin)

Geschrieben von User15 Thomaspynchon 06.12.2016 12:31h | 266 x gelesen

Datum: Samstag 25.02.2017 um 18:00h
Ort: Café Bendl, 6 Landesgerichtsstraße, 1010 Wien, Innere Stadt, Wien, Österreich » Stadtplan

Sehr geehrte Lesegemeinde,

Gottfried Keller gehört für mich zu den wichtigsten, sprach- und bildgewaltigsten Literaten aller Zeiten. Den Entwicklungsroman, Bildungsroman, Erziehungsroman “Der grüne Heinrich” sollte jeder gelesen haben, der wahrhaftige Literatur liebt. Doch da dieses Meisterwerk einen epischen Umfang hat, wollen wir lieber den zweiteiligen Novellenzyklus “Die Leute von Seldwyla” lesen und besprechen. In diesen zwei Bänden sind z.B. “Romeo und Julia auf dem Dorfe” und “Kleider machen Leute” inkludiert. Diese zwei Geschichten kennt doch bestimmt jeder, doch wir wollen uns doch auch den restlichen Novellen mit großer Freude widmen. Ein Leben ohne Gottfried Keller ist ein sinnloses, ungelebtes…In diesem Sinne lasset uns diesen unsterblichen Sprachvirtuosen, welcher Sätze voll Wohlduft eines Frühlingstages setzten konnte, doch zeitgleich mit aufklärerischer Vollwucht eines Hammers, die Bigotterie und Rückständigkeit seiner damaligen Zeitgenossen angeprangert hat, ehren. Auf zahlreiches Erscheinen freut sich Josef Bei Fragen:06805047790

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19 Kommentare

  • User35
    Elke-Spiess, Donnerstag 15.12.2016 10:48h

    Wie hätte Gottfried Keller “Die Welle”, Buch und Film von aktuellem “Shitstorm” (siehe Beipackpostings) zu differenzieren gewusst? Jedenfalls: “Heavy” diesmal der Shit- Storm, so war uns Gott helfe. Besser “Finito”. http://mobil.derstandard.at/2000049314008/Glawischnig-fordert-finito-der-gruenen-Populismus-Debatte?_viewMode=forum&ref=fteaser#posting-1017106185

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 17.12.2016 07:18h

    Diese Idiotie hätte ihm ein kurzes Lächeln entlockt, er hätte ein paar treffliche Zeilen über die Unzulänglichkeit der Schweizerischen Seele ge und beschrieben, wie er leider immer dieser schweizerischen Seele zu treu, oft trefflich deren widerwertigen Argumenten ver- und widersprechend, geblieben ist….Schweiz ist gleich Welt, Welt ist gleich/ungleich Welt, Welt ist gleich u gleich Welt, Sehnsucht ist gleich ungleich/gleich Sucht, Liebe ist…

    • User15
      Elke-Spiess, Samstag 17.12.2016 08:34h

      Also Idiotie ist insoferne vielleicht falsch, weil, das komme ich jetzt erst drauf, diese zu lesenden Postings anschwellen. Durch die Menge durchgewühlt, erfühlt mich das Gefühl, dass das eigentlich die Wahrheitsfindung ist: in diesem speziellen Forum diskutieren sich die Menschen tatsächlich Ihre Sorgen los, die sonst keiner hört. Konkret, die Sorge um das Establishment eigentlich kritischer Parteien. Und diese Sorge ist eigentlich wahrhaftiger als alle Gegenwartsweihnachtsmusik. Nur wer erkennt das? Denn die “Wunden der Community”, wohin führt das, ist es schon zu spät?

      • User15
        Thomaspynchon, Samstag 17.12.2016 08:46h

        Diese sorgumfluteten Menschen suchen aber doch meist Feindbilder, welche nicht Schuld sind an ihrem Unheil, Rassissten, welche nicht einen klaren Gedanken fassen können werden plötzlich zu Politologen, nein bitte nur weil ihr es schafft ein X zu machen sollet ihr sicher nicht wahlberechtigt sein…

        • User15
          Elke-Spiess, Samstag 17.12.2016 09:45h

          Ich drehe den Feindspiess um, alle versuchen etwas. Es gibt aber Wiederholungen: Zbsp. wird behauptet: die Grünen: Wir sind Van der Bellen, haben die Wahl gewonnen: Die anderen: wir, die Van dB Wähler haben nicht Grün gewählt, sondern gegen Hofer. Und der endlose Glaube: " ich glaubte VdB sei unabhängig." Dieses Mordstheaterringelspiel is a Hetz und kost nit viel". Eigene Meinung gefragt.

          • User15
            Elke-Spiess, Samstag 17.12.2016 09:47h

            MORDSTHEATERRINGELSPIEL

            • User15
              Thomaspynchon, Samstag 17.12.2016 14:27h

              Ja, a Schene leich, in Wien gibt s imma Gaudi, artmann, jandl, schaut s obi….

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 17.12.2016 07:27h

    Liebe Elke, ich danke Dir für Dein treues intellektuelles Dasein, Du bist die einzige, welche hier einen Diskurs führt, sind wir hier nur noch von Ignoranten umgeben….

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 17.12.2016 07:28h

    Warum auch immer..

    • User15
      Elke-Spiess, Samstag 17.12.2016 10:58h

      Der Dichter fragt mich Warum, er beschließt sich kennenzulernen: https://books.google.at/books?id=lSLhWbr8bhYC&pg=PT196&lpg=PT196&dq=Der+schwerm%C3%BCtige+Spieler&source=bl&ots=sjsGLF6x_j&sig=S97N9xG41kAwst_ibS2NYM-n_cQ&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjY3O3_nenQAhXH1ywKHZ-nDFs4ChDoAQgeMAE#v=onepage&q=Der%20schwerm%C3%BCtige%20Spieler&f=false

      Warum?

      • User15
        Thomaspynchon, Samstag 17.12.2016 14:28h

        Peter Handke ist ohnehin ein Gott, dieser Mann erreicht Regionen, welche das 1000 jährige Reich nie zu erhoffen gewagt hätte….

  • User35
    Lisavenus, Samstag 17.12.2016 07:47h

    Ich muss mich erst Einlesen.

    • User15
      Thomaspynchon, Samstag 17.12.2016 08:04h

      Das müssen wir alle, denn Keller ist zumindest mehrschichtig zu verstehen, ich habe nicht umsonst solch einen solchen gigantischen Sprachvirtuosen erwählt und erwähnt, jeder Satz dieses schweizerischen Literaturgebirges ist ein Genuss, sodass man nie wieder sprachlos sein muss…

  • User35
    Thomaspynchon, Samstag 17.12.2016 20:09h

    “Es werde Licht” Johann Wolfgang von Goethe.

    https://m.youtube.com/watch?v=xq-fFJyha6w

  • User35
    Lisavenus, Sonntag 29.01.2017 07:40h

    Bin leider verhindert.

  • User35
    Thomaspynchon, Sonntag 29.01.2017 08:46h

    Kein Problem.

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 25.02.2017 14:16h

    Hallö, würde lieber poetisch spazieren gehen. Wie immer, typisch ?

  • User35
    Elke-Spiess, Samstag 25.02.2017 14:22h

    Suche MenüZum Inhalt springenSuche öffnen Das Café under construction

    SEITEN

    Das Café KONTAKT

    Öffnungszeiten: von 8h bis in den frühen Morgen Mo–Do 08–02h, Fr 08–04h, Sa 18–04h, So 18–02 h. 1., Landesgerichtsstraße 6, Tel. +43(0)18904105 Tel. +43(0)6766263682 Fax: +43(0)890410515 www.cafe-bendl.at cafe.bendl(at)gmail.com

    cafe bendl

    Für die, die sich noch entschließen!

    • User15
      Thomaspynchon, Samstag 25.02.2017 15:01h

      Danke für die heroldische Werbung, ich höre die Fanfare von den Fanfaren…

      • User15
        Elke-Spiess, Samstag 25.02.2017 15:11h

        Leider fehlt das farbige Gasthaus Bendl Schild hier. Vielleicht kannst Du noch kurz eine Impression beschreiben, ich weiß nicht, ob ich dort war. Wie hieß es zuvor ? Die Fanfaren üben schon im Vorfeld, es hat die Spannung eines Tanzschulabends: das meine ich ernst.

        • User15
          Thomaspynchon, Sonntag 26.02.2017 11:04h

          Ja, diese Tanzschulabende: nie mehr wiederkehrende unschuldige Tage, unschuldiger junger Menschen…

          https://www.yelp.at/biz/cafe-bendl-wien

          • User15
            Elke-Spiess, Sonntag 26.02.2017 10:42h

            Danke dem Bericht. Hoffe, dass das Treffen bald beschrieben wird, wie früher. Ausführlich und spannend, damit das Leben an der Wurzel sich zeigt, Wurzel…..

            • User15
              Thomaspynchon, Sonntag 26.02.2017 11:14h

              Ja, es wird wieder einmal Zeit für einen Bericht, auch zum Dank für die zwei Frischlinge, welche gekommen sind, denn ich hatte eigentlich gedacht, dass niemand kommen würde, aber dieser Bericht wird noch nicht demnächst verfertigt werden, ich muss vorher wieder ein neues Treffen für den Frühling ausschreiben, denn die Vergangenheit ist vorbei und diese kann man jetzt theoretisch ohne Eile ganz nach Belieben fälschen, die Zukunft ist es, der wir hinterherhetzen müssen, sie hält uns auf Trab, sie bringt uns um…

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 26.02.2017 12:06h

    Der Furor Futuris dringt in den Furor Gegenwartis wie ein Halsabschneider, der das Atmen im Hie und jetzt mit einem Lassoseil verbietet. Daher gibt es jetzt vielleicht bei der AIDA neuerdings Schnitzel und Hendln, Wirtshausgerichte, denn der Duft des Kaffees muss den Literaten ausgetrieben werden: Anmerkung: in manchen Aidas sitzen noch Menschen stundenlang mit Musiknoten, Schriftbüchern, Notizblocken, Zeichenstiften etc. Das Schnitzel, weißgrau mit Panier kommt tiefgekühlt in den Mikrowellenherd während dieselbe Kellnerin die Kaffeemaschine bedient….

    Es waren Leute beim Treffen, das zeugt von guten Tendenzen.

  • User35
    Thomaspynchon, Sonntag 26.02.2017 13:25h

    Das Wort “Gegenwartis” finde ich witzig. Der Duft von Zigaretten ist ja in der AIDA schon lange verpönt, jetzt folgt das “Schwarze/Braune Gold” Die Wirtshäuser sterben weg, Schnitzelhaus und AIDA sind die neue Anlaufstelle für Schnitzelfetischisten, bei dieser Alternative ist ein Schnitzelentzug die einzige Lösung. Ich habe ein sehr durchwachsenes Verhältnis zur Aida, denn für mich ist es eine optisch doch eher geschmacklose und billige Variante eines Kaffeehauses.

  • User35
    Elke-Spiess, Sonntag 26.02.2017 17:07h

    Danke dem Bericht, Zeile 1 war gemeint: die Website Bendl. Die AIDA ist differenziert zu “durchwachsen”: Es ist Zbsp. in der Kaiserstrasse eine Wohnzimmerstimmung, weil sehr klein und man hört nebenbei Alltags- und Fortsetzungsgeschichten. Man hat dort Narrenfreiheit. Die Aida in der Wiedner Hauptstraße ist wie ein Gebetstempel, jede Seele ist willkommen, absoluter Unstress. Etc. : AIDA ff. Andere Frage: kennst Du Thomas Stangl? Ist er Idealist und Jesus der Worte?

  • User35
    Thomaspynchon, Montag 27.02.2017 10:09h

    Leider kenne ich von Thomas Stangl nichts. Hast Du etwas von ihm gelesen? Möchtest Du Deine Gedanken, Deine Eindrücke zu seinem Werk schildern? Kennst Du Annette Pehnt? Vielleicht werde ich ihren Kurzgeschichtenroman “Lexikon der Angst” als nächstes zu Besprechendes Buch ausschreiben. Ich bin noch unschlüssig. Die großartige Steierin Linda Stift lässt die Aida am Anfang ihres Buches “Stierhunger” als Schauplatz für eine kulinarische Leidenschaft in Erscheinung treten. Ich bin ja leider auch Fresssüchtig, denke ständig an Nahrung und Nahrungsaufnahme, als wäre diese der Ausweg aus dem irdischen Fegefeuer. Du hast recht, die Aida ist schon ein faszinierender Ort, auf eine unheimliche, verstörende Art, ganze Abhandlungen könnte man über diesen rosa Ort schreiben, so süßlich rosa, dass mir manchmal schlecht werden könnte und die Kellnerinnen im rosa Dress, hier steht man zum Antifeminismus, Anachronismus pur, irgendwie reaktionär, aber so empfinde es ich halt, ist daher nicht die Wahrheit, sondern nur meine Wahrheit…

  • User35
    Elke-Spiess, Montag 27.02.2017 22:24h

    Danke für LindaStift, werde nachlesen, was diese über die AIDA schreibt. Von Thomas Stangl habe ich nichts gelesen, hörte gestern ein Interview. Daraus ging für mich hervor, er meint es ernst, er sitzt bereits morgens und schreibt ohne Rücksicht auf Verlust. Er kennt Peter Weiss’Schriften seit Jugend. Den ich gar nicht verstehe. Ich glaube, er hat den BachmannPreis. Ist 52 Jahre. Philosophischer Diskursredner.

    Die Aida mit den Rosa Damen zumeist ist manchmal wie eine Zuckerpuppenansicht, desöfteren schaut es aus wie im Puppenhaus. Zumeist verschieben die Figuren die Törtelchen und Zuckerpralinen regelmäßig zur Stunde. Es ist süß. Manchmal möchte man aufstehen und die Törtelchen absichtlich in Unordnung bringen, das Knistern der Ordnung zerbrechen. Aber, es passt. Denn die Schnitzel….

    Das Hungergefühl ist sehr interessant. Es bezieht sich ja nicht nur auf das Essen. Neuerdings habe ich gelesen: Der PankreasTyp neigt dazu immer das Gefühl zu haben, ihn hungert nach etwas: Essen, Zuwendung, Tschik etc Er ist quasi selten satt. Die Bauchspeicheldrüse ist dafür zuständig.

    Wie wäre es mit Dostojewsky zur Ausschreibung, “Der Doppelgänger”? Ein absolutes Werk des Genies.. Oder: “Die Schule der Egoisten”,Emmanuel Schmidt Oder: Wilhelm Tell

  • User35
    Thomaspynchon, Dienstag 28.02.2017 19:21h

    Vielen Dank für Deine Anregungen. Ich entscheide mich für Dostojewsky, von dem ich schon ewig kein Buch mehr gelesen habe, dessen Sprache, welche ich aber nur in deutscher Übersetzung kenne, ich sehr als junger Mensch geliebt habe.

    Bill Ramsey sang dereinst von der Zuckerpuppe in der Bauchtanzgruppe. In den 50ern und 60ern konnte man noch ganz ungeniert Sexismen und Rassismen im Unterhaltungsbetrieb platzieren, ich glaube sogar, dass sie es nicht einmal böse meinten, sie haben sich einfach wenig Gedanken darüber gemacht.

    • User15
      Elke-Spiess, Mittwoch 01.03.2017 16:13h

      Jetzt habe ich schon etlich oft "Die Zuckerpuppe… angehört, zuerst regelrecht gelacht. Nun weiß ich aber nicht, was er meint? Subtil?

      • User15
        Thomaspynchon, Mittwoch 01.03.2017 23:47h

        Das waren vor allem Blödeltexte, am wichtigsten war, dass es sich reimt, einen höheren Sinn würde ich in diesen Texten jetzt nicht hineininterpretieren.

  • User35
    Elke-Spiess, Dienstag 28.02.2017 20:27h

    Heute bei Thalia für Linda Stift: Der PC fand keine Linda Stift und Buch gab es auch nicht. Surreal. Heute hat im Café Ritter jemand neben mir Schnitzel mit Zitrone und Kartoffelsalat gespeist, hätte gerne gekostet. Pankreas wollte plötzlich ein Schnitzel. In der Aida passiert mir das nicht. Heute ist Faschingsdienstag, schon bemerkt?

  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 01.03.2017 00:01h

    Jetzt hat der Faschingsspuk ein Ende…

  • User35
    Thomaspynchon, Mittwoch 01.03.2017 23:48h

    Damals hatte er einen Hit nach dem anderen. Jetzt mit über 80 tourt er noch immer .

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