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Tellafriend

Discussion: ● Zur Vorgeschichte

Posted by User15 Spells 08/20/2013 10:17AM (modified: 04/20/2017 12:24AM) | 188 x read

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Was eigentlich ist dieses Grätzelzentrum? Das Lokal der Gebietsbetreuung für den 2. Bezirk (es gibt noch eine Außenstelle) sowie ihr Arbeitsstützpunkt für das Stuwerviertel.

Die GB* (Gebietsbetreuung) ist eine Service-Einrichtung der Stadt Wien. Sie bietet seit 1991 Information und Beratung zu Fragen des Wohnens, des Wohnumfelds, der Infrastruktur, der Stadterneuerung, des Gemeinwesens und des Zusammenlebens in der Stadt. Das tut sie wienweit an Standorten, in deren Umfeld viel neu- oder umgebaut wird.

Die GB* arbeitet im Auftrag der Magistratsabteilung 25 (Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser), die zur Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung gehört, also zum Ressort von Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig.

Die Stadtverwaltung macht Musik??

Nicht ganz. Die Sessions sind eine Freizeit-Privatinitiative: nicht nur gratis, sondern auch unbezahlt. Bis darauf, dass eben das Lokal (auch gratis) zur Verfügung steht – nach dem erweiterten Aufgabenverständnis, das sich hier 2009 bei einem Grätzelfest entwickelt hat: das lokale Kulturleben zu fördern, passt in den offiziellen Rahmen, also gibt es einen Grund, das Lokal auch in dieser Form zu nutzen. (Was sonst leider nirgends geht: alle anderen Gebietsbetreuungs-Lokale sind in Wohnhäusern, und da gäbs ein Schalldämmungsproblem.)

Wer ist zuständig? Der Peter, ein Grätzelzentrums-Mitarbeiter. Wie die meisten für mehrere Jahre engagiert (eine bunte Mischung von ArchitektInnen bis SozialarbeiterInnen), aber kein Amateurmusiker. Das ist der (vorher zuständige – jetzt arbeitet er im Gesundheitsbereich) Hannes, der Initiator, Klarinettist mit hörbarer Klezmer-Tendenz, und die Vertrauensperson mit dem Schlüssel. Hervorzuheben ist auch der Fritz, der fast immer am Keyboard sitzt (und

dem Zusammenspiel in allen Stilen die harmonische und rhythmische Basis sichert). Und dann sind da versierte Gitarristen (einer spielt auch in einer namhaften Bigband), sowie viele andere – was insgesamt zur Folge hat:

● wer sich Jamsession-Atmosfäre wie in einem Musiklokal erwartet, findet sie qualitativ jedenfalls, nur atmosfärisch noch deutlich lockerer, und

● wer diese Art von Zusammenspiel erst ausprobiert, findet sich in passender Begleitung akustisch bestens aufgehoben – ein für BesenkammerlinstrumentalistInnen und BadezimmersängerInnen unvergessliches Erlebnis, und ein großartiges Mittel gegen die Angst vor dem ersten Auftritt oder vor der ersten Session-Teilnahme in einem Lokal.

Die Generationen-Bandbreite zeigt sich unterschiedlich ausgeprägt – und immer völlig zwanglos. Der Hans, ein häufigerer Gast und Fan bündefreier Bassgitarren (mit und ohne Strom) ist lange in Pension – und sonst als Hobby-Ausstellungsorganisator aktiv. Und einer der jüngeren Gäste, ein Schüler, ist nach dem ersten Anklopfen extra heimgefahren, um sein Instrument zu holen und nach eineinhalb Stunden Hin- und Rückweg mittels E-Gitarre zu beweisen, dass er nicht nur theoretisch Hendrix-Fan ist – in erträglicher Lautstärke, aber mit sagenhaftem Groove.

Was vielleicht noch im Sinn des Gründungsgedankens versucht werden könnte, ist, MitspielerInnen aus den vielen Talenten der AnrainerInnen zu gewinnen – mit urwienerischem, türkischem, südslawischem oder auch arabischem Hintergrund usw.

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